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Mi, 26. April 2006, 13:07

Software::Distributionen::Canonical

Shuttleworth will Kubuntu-Entwicklung vorantreiben

Mark Shuttleworth, Initiator der Ubuntu-Distribution, will eine engere Zusammenarbeit mit der KDE-Community und kündigt Bestrebungen an, Kubuntu besser zu unterstützen.

Ubuntu-Gründer und -Finanzier Mark Shuttleworth

Hans-Joachim Baader

Ubuntu-Gründer und -Finanzier Mark Shuttleworth

In einer Email an die Kubuntu-Entwicklerliste ruft der Gründer und Finanzier der Ubuntu-Distribution zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen Ubuntu und Kubuntu auf. Dazu lädt er Entwickler beider Parteien auf den LinuxTag ein und kündigt an, auf der Messe die Zukunft der zwei Distributionen diskutieren zu wollen.

Shuttleworth glaubt, dass die KDE-Community eine phänomenale Arbeit leistet, und wünscht sich eine engere Zusammenarbeit beider Projekte. Das Ziel der Ubuntu-Distribution sei eine Adoption von freier Software auf dem Desktop und auf dem Server. Die Muttergesellschaft von Ubuntu hat bereits erkannt, dass KDE ein essenzieller Bestandteil einer gemischten Desktop-Umgebung darstellt. Somit sei auch die Kubuntu-Distribution ein wesentlicher Teil der Strategie von Canonical. Genug Unterstützung seitens der KDE-Community vorausgesetzt, würde Shuttleworth deshalb gerne den Releasezyklus von Kubuntu an die Veröffentlichungen der Desktop-Umgebung angeglichen sehen. Dazu lädt er Entwickler beider Lager zu Diskussionen ein. Wie Shuttleworth schreibt: »Damit Kubuntu wirklich das Beste von KDE zeigen kann«.

Wie der Ubuntu-Gründer weiter in seinem Statement erläutert, würde er gerne mehr Struktur in der KDE-basierten Distribution sehen. In einer offenen Diskussion will er die Nominierung eines Führungsteams für Kubuntu vorantreiben. Dieses soll die technische Verantwortung für den Desktop übernehmen und Bereiche wie Artwork, Dokumentation, Qualitätssicherung Übersetzung oder Marketing und Distribution betreuen.

Stein des Anstoßes für Shuttleworths Statement stellt allem Anschein nach die Protestaktion der deutschen Community-Seite kubuntu.de dar. Aus Protest schalteten die freiwilligen Entwickler vor zwei Wochen die deutschen Server von Kubuntu ab. Die Entwickler beschwerten sich vor allem, dass Kubuntu von Canonical eher stiefmütterlich behandelt werde. Unter anderem bemängelte das Team, dass für die Entwicklung von Kubuntu nur ein Entwickler abgestellt worden sei und Canonical das Engagement der freiwilligen Kubuntu-Entwickler komplett ignoriere.

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