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Mo, 8. Mai 2006, 15:20

Unternehmen

SGI stellt Antrag auf Gläubigerschutz

Laut Medienberichten hat der amerikanische Unix- und Supercomputeranbieter SGI einen Antrag auf Gläubigerschutz nach Chapter 11 gestellt.

Bereits bei der Bekanntgabe der letzten Finanzzahlen warnte der Hersteller vor einem möglichen Bankrott. Im ersten Quartal des aktuellen Fiskaljahres musste SGI mit 170 Millionen US-Dollar knapp 5 Millionen US-Dollar Umsatzrückgang vermelden. Zugleich musste SGI einen operativen Verlust von 26 Millionen US-Dollar verkraften. Zuvor wurde die SGI-Aktie von der New York Stock Exchange (NYSE) verbannt, nachdem das Papier 30 Tage unter dem Wert von einem US-Dollar geblieben und keine Besserung in Sicht war.

Wie das Wall Street Journal heute berichtet, hat das Unternehmen nun den Schutz nach den US-Insolvenzgesetzen in Anspruch genommen. Der Spezialist für High-Performance-Computing und einstige Primus im Bereich von 3D-Workstations meldete demnach am heutigen Montag einen Antrag auf Gläubigerschutz nach Chapter 11 beim U.S. Bankruptcy Court in Manhattan an. Damit will sich SGI vor den Gläubigern schützen. Während der Dauer der Insolvenz dürfen Gläubiger nicht versuchen, ihre Forderungen geltend zu machen, es sei denn über das Insolvenzgericht.

SGI, bis 1999 auch unter dem Namen Silicon Graphics Incorporated bekannt, ist ein Hersteller von Computern, die besonders das Gebiet der grafischen Darstellung und Supercomputing fokussieren. Das Unternehmen initiierte unter anderem die OpenGL-Spezifikation und ist Mitglied des Architecture Review Board von OpenGL.

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