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Fr, 21. April 2017, 15:05

Software::Distributionen::Red Hat

Red Hat Virtualization 4.1 veröffentlicht

Red Hat Virtualization 4.1 fügt der KVM-basierten Plattform für virtuelle Maschinen eine verbesserte Verwaltung von hybriden Clouds und verbesserte Integration von CloudForms und Ansible hinzu.

Red Hat

Red Hat Virtualization ist ein auf Red Hat Enterprise Linux (RHEL) aufbauendes Produkt des Linux-Distributors Red Hat. Es besteht vollständig aus freier Software und wird in Form von Abonnements vertrieben, bei denen Kunden nicht für die Software, sondern für Support und Updates bezahlen.

Das Produkt wurde von Red Hat auf hohe Leistung und Skalierbarkeit getrimmt. So sind sehr große virtuelle Maschinen mit bis zu 480 logische CPUs und 6 TB RAM pro virtueller Maschine möglich und hunderte virtuelle Maschinen können, je nach Anforderung und Ausstattung des Servers, auf einem einzelnen Server laufen. Als Hypervisor wird der im Kernel enthaltene KVM eingesetzt, weshalb Red Hat Virtualization ausschließlich auf 64-Bit-Systemen läuft. Mitgeliefert werden auch das SPICE-Protokoll und Verwaltungswerkzeuge wie Red Hat Virtualization Manager, oVirt und CloudForms. Zudem kann das System mit OpenStack zusammenarbeiten und als Teil eines hochverfügbaren Clusters laufen.

Die neue Version 4.1 wird von Red Hat als Startplattform für die Transformation der IT beworben. Als wichtigste Verbesserung der neuen Version, die acht Monate nach Version 4.0 erscheint, is die stärkere Integration mit den Technologien für offene hybride Clouds. Dazu zählen insbesondere die erweiterte Unterstützung für CloudForms und Ansible. Mit Ansible lassen sich Red Hat-Server, aber auch Systeme anderer Hersteller zentral konfigurieren. Sowohl Ansible als auch CloudForms bieten eine einheitliche Verwaltungsschnittstelle für heterogene Systeme.

Der Software-Stand von Red Hat Virtualization 4.1 entspricht dem von RHEL 7.3. Die Hochverfügbarkeit kann nun auch erreicht werden, wenn keine Möglichkeit besteht, die Stromversorgung von Systemen zu steuern. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Cluster über mehrere Orte verteilt ist. Die Integration mit der Red Hat OpenStack-Plattform wurde verstärkt. Virtuelle Windows-Systeme sollen nun besser laufen, und virtuelle CPUs können im laufenden Betrieb entfernt werden.

Der Storage Pool Manager (SPM) kann jetzt Operationen auf den Speichersystemen an andere Rechner weiterreichen. Dadurch können viele Operationen parallel auf mehreren Systemen laufen, was den Durchsatz erhöhen kann. Auch für einzelne Speichersysteme soll die Leistung höher liegen als bisher.

Als technische Vorschau wird Open Virtual Network (OVN) für Open vSwitch mitgeliefert. Diese Komponente ermöglicht Software-Defined Networking (SDN) und kann unter anderem Overlay-Netze und die Verwaltung von Subnetzen voneinander isolieren. Sie stellt eine zu OpenStack Networking (Neutron) kompatible Schnittstelle zur Verfügung, so dass OpenStack Neutron verwendet werden kann. Red Hat Virtualization 4.1 steht den Abonnenten nun über das Red Hat-Kundenportal zur Verfügung.

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