Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Thema: FreeBSD 4.11 im Jahre 2017: Installation gestern und heute

3 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
1
Von Satateufel am Do, 1. Juni 2017 um 17:55 #

Ich hab bei meinen 2 letzten Kisten versucht FreeBSD mal wieder zu testen, aber kein Erfolg. Ich hab den Installer immer von USB gebootet und als es an die Partitinierung ging, spätestens gings nix mehr.
Wohl ein Problem mit USB/Sata. So wie es unter Linux ist, wenn man keine UUID nutzt, und dann mal nen USBstick dran hat beim booten. Da verwürfelt es einem die /dev/sdX.

Aber da ich GNU/Linux nur noch Nutze, und nicht mehr gross rumfrickeln will, deswegen auch Debian statt Gentoo, lass ich euch meine Versuche mit FreeBSD. 4.7 hatte ich ne Weile auf einem K-6 am laufen, war nicht schlecht.

  • 1
    Von kraileth am Fr, 2. Juni 2017 um 06:35 #

    Hallo Satateufel! Deine Vermutung liegt erstmal nahe - aber ich kann sie praktisch ausschließen. Unter FreeBSD werden device nodes ja nach den zugehörigen Treibern benannt (Beim Netzwerk z.B. em0 oder bge0 anstatt eth0 oder enp2s3 wie unter Linux). Das gilt auch für Speichermedien. Wenn Du FreeBSD zu 4.x-er Zeiten genutzt hast, erinnerst Du Dich vielleicht noch an /dev/daX für ATA-Festplatten im System. Die Zahl X wurde dabei nicht einfach wie unter Linux hochgezählt, sondern richtete sich danach, wo das Gerät auf der Hauptplatine angesteckt war - es war z.B. nicht ungewöhnlich, Systeme mit ad4 und ad8 (und nichts davor oder dazwischen) zu haben.

    Mit FreeBSD 9.x wurde hier umgestellt, so daß auch solche Festplatten über die Common Access Method (CAM), die ursprünglich nur für SCSI-Geräte zuständig war, angesprochen wird. Seitdem heißen die Platten /dev/adaX, wobei hier von 0 an hochgezählt wird (das System trägt aber weiter Sorge dafür, daß alles dort landet, wo es hingehört). USB-Speichermedien dagegen werden von einem anderen Treiber bedient und heißen /dev/daX.

    Es muß also an etwas anderem liegen. Kannst Du ein paar mehr Informationen zu dem beisteuern, was sich da abspielt? Welchen Fehler spuckt der Kernel aus oder was sagt der Bootloader, falls gar kein Kernel geladen werden kann? Mir ist seit langem kein (i386/amd64) System untergekommen, auf dem FreeBSD nicht zumindest gebootet hätte - bei einem Klappi mit Optimus mußte ich zwar bei Xorg mal gegentreten, bis es auch wollte, aber nach meiner bisherigen Erfahrung muß ich sagen: Mindestens Konsole geht eigentlich immer. Bei exotischeren Plattformen (wenn Du z.B. ein MIPS-basiertes System getestet hast) sieht das natürlich im Einzelfall anders aus.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 02. Jun 2017 um 07:12.
    • 0
      Von holgerw am Fr, 2. Juni 2017 um 11:27 #

      Nur als Ergänzung:
      Sämtliche PCs, die mir bisher unter die Finger gekommen sind - Thinkpad R500, Fujisu-Siemens Notebook, älterer Thinkcentre, zwei Desktop-Rechner mit Nvidia-Grafik ein Desktop-PC mit Intel Haswell, älterer Athlon-Quadcore Rechner mit Nvidia-Grafik - ließen sich mit einem FreeBSD11-amd64-USB-Stick aufsetzen inklusive eines Xservers und Desktop-Environements samt Sound.

Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung