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Fr, 29. August 2008, 06:53

Gesellschaft::Politik/Recht

Amsterdam beginnt letzten Test für Migration auf Open Source

Die Stadtverwaltung Amsterdam hat 60 Computer auf Open-Source-Software umgestellt und erprobt, ob alle 10.000 Rechner der Stadt mit freier Software betrieben werden können.

Im letzten Jahr führte die Stadtverwaltung eine Reihe von Versuchen mit Open-Source-Software durch. Dieser Test soll der letzte sein. Im Liegenschaftsamt stehen 35 sogenannte Open Desktops, im Stadtteil Zeeburg 25. Die Administratoren, welche den Test organisieren, berichten, dass die Mitarbeiter ihre neuen Rechner positiv beurteilen.

Abhängig von den Ergebnissen aller Tests will die holländische Hauptstadt im Oktober entscheiden, ob auf allen 10.000 Rechnern der Stadtverwaltung freie und offene Software eingesetzt wird. "Egal, wie die Entscheidung ausfällt, unsere Tests haben das Interesse anderer Stadtverwaltungen und etlicher Ministerien geweckt", so Administrator Manou Chen.

Amsterdams Open Desktop läuft mit Suse Linux Enterprise Desktop, OpenOffice.org und Firefox. Die Administratoren der Stadt haben eine Liste der momentan von der Verwaltung benutzten Anwendungen zusammengestellt. Jetzt prüfen sie, wieviel Arbeit auf sie zukommt, um all die Anwendungen auf den Open-Source-Rechnern lauffähig zu bekommen.

Alle Angestellten der Stadtverwaltung sollen freie Software einsetzen können, sagt Heike van der Krieke, Projektmanager des Stadtteils Zeeburg. Er hofft, dass damit gezeigt werden kann, dass mit Open-Source-Software betriebene Rechner nicht mehr kosten als solche, auf denen proprietäre Anwendungen laufen.

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