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Mi, 19. September 2012, 11:40

Software::Desktop

Cinnamon 1.6 mit 2D und individuellen Arbeitsbereichen

Die Cinnamon-Gemeinschaft hat ihren alternativen Desktop Cinnamon in der Version 1.6 veröffentlicht. Cinnamon ist ein Fork der Gnome-Shell, der von Linux Mint-Gründer Lefebvre initiiert wurde. In die aktuelle Version flossen über 800 Änderungen ein.

Cinnamon 1.6 mit individuell benennbaren Arbeitsbereichen

Cinnamon-Team

Cinnamon 1.6 mit individuell benennbaren Arbeitsbereichen

Cinnamon 1.6 kann mit persistenten Arbeitsbereichen aufwarten, die sich schnell erstellen und individuell benennen lassen. Die »Window Quick-List«, ein Applet, mit dem Anwender geschwind zu gewünschten Anwendungen auf den verschiedenen Arbeitsbereichen wechseln können, ist ebenfalls neu. Der Fensterwechsler Scale bekam bessere Tastaturunterstützung, die es Benutzern erlaubt, schneller zwischen zwei Fenstern umzuschalten. Der »Alt-Tab«-Fensterumschalter ist nun konfigurierbar und unterstützt Mini- und Vorschaubilder eines Fensters.

Ein neues Benachrichtigungs-Applet speichert Systemmeldungen, so dass Anwender versehentlich zu schnell weggeklickte oder sich nach ein paar Sekunden von selbst verflüchtigende Nachrichten noch einmal auf den Desktop holen können. Die Entwickler überarbeiteten das Erscheinungsbild des Sound-Applets und erweiterten es um Buttons, mit denen sich Lautsprecher und Mikrofone stummschalten lassen. Nemo ist von nun an der voreingestellte Dateimanager für Cinnamon.

Mit Cinnamon 2D läuft der Gnome-Fork auch auf Rechnern, deren Grafikausgabe ohne 3D-Unterstützung auskommen muss. Menüs werden in Cinnamon 1.6 schon geöffnet, wenn der Mauszeiger darüber fährt. Anwender können die Panel-Höhe anpassen und einstellen, nach welcher Zeit das Panel ausgeblendet werden soll.

Cinnamon ist mittlerweile für verschiedene Linux-Distributionen erhältlich. Anwender, die die aktuelle Version nicht in ihren Paket-Repositorien finden, können Cinnamon 1.6 aus den Quellen installieren.

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