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Sa, 24. November 2012, 10:12

Hardware

Kamera-Modul für Raspberry Pi präsentiert

Auf der diesjährigen Electronica in München präsentierten Pete Wood vom Elektronikhändler RS Components und Rob Bishop von der Raspberry Pi Foundation erstmalig das seit langem angekündigte Kamera-Modul für den preiswerten Minirechner Raspberry Pi.

Raspberry Pi, Modell B

RS Components

Raspberry Pi, Modell B

Bei dem Kamera-Modul handelt es sich um eine bestückte Platine, die an die Kamera-Schnittstelle des Raspberry Pi (RPi) gesteckt wird. Es ist mit einer 5-Megapixel-Kamera (OmniVision OV5647) ausgestattet, der auch in Mobiltelefonen verwendet wird. Mit der Kamera lassen sich H.264-Videos in 1080p-Qualität mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde einfangen. Die Daten werden über das Camera Serial Interface übertragen. Anwender steuern das Kamera-Modul über das Two-Wire-Interface (I²C, Inter-Integrated Circuit).

Das Modul ist auf die GPU des RPi zugeschnitten, die sich um Datenübertragung und das Kodieren kümmert. Der CMOS-Chip der Kamera hat eine Bildfläche von 3,6736 mm x 2,7384 mm und hat eine Array-Größe von 2592 x 1944. Die Kamera erfasst einen 24°-Winkel. Sie funktioniert bei Temperaturen von -30°C bis 70°C, liefert aber nur zwischen 0°C und 50°C »stabile Bilder«.

Laut Wood soll die Kamera spätestens zu Beginn des nächsten Jahres im Handel erhältlich sein. Die Raspberry-Pi-Foundation gab bereits bekannt, dass das Modul ungefähr 25 USD (ca. 20 Euro) kosten wird. Das auf der Messe gezeigte Ausstellungsstück ist ein Prototyp des Modells für die Produktion. Die Raspberry-Pi-Foundation plant noch mehrere Tests, um sicherzustellen, dass das lange Flachbandkabel vom RPi zum Kameramodul keine unerwünschten elektromagnetischen Strahlungen verursacht.

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