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Mi, 4. Juni 2014, 09:25

Gemeinschaft::Personen

Matthew Miller wird Fedora-Projektleiter

Red Hat hat Matthew Miller zum neuen Fedora-Projektleiter ernannt. Er löst Robyn Bergeron ab, die in einen anderen Job wechseln will.

fedoraproject.org

Das Team der Linux-Distribution Fedora ist zur Zeit schwer damit beschäftigt, »Fedora Next« zu definieren, den Nachfolger von Fedora 20. Der übliche halbjährliche Veröffentlichungszyklus ist dieses Mal außen vor. Es gibt noch keinen Terminplan für die kommende Fedora-Version und noch keine Information über die Versionsnummer oder Bezeichnung.

Mitten in dieser Phase hat die bisherige Fedora-Projektleiterin überraschend ihren Rücktritt erklärt. Ihre Begründung war ähnlich wie bei Jono Bacon, der am selben Tag von seinem Posten als Community-Manager bei Ubuntu zurückgetreten war. Sie hatte durch ihre Arbeit viele Kontakte geknüpft und dadurch interessante Job-Angebote erhalten. Sie hatte sich noch nicht entschieden, was ihr nächster Job sein wird, und sicherte zu, den kommenden Projektleiter bei seinem Start zu unterstützen. Sie war gut zwei Jahre lang Fedora-Projektleiterin.

Red Hat benötigte zwei Wochen, um einen Nachfolger für Bergeron zu finden. Der neue Projektleiter ist Matthew Miller, ein langjähriger Mitarbeiter bei Fedora, der seit 2012 unmittelbar bei Red Hat angestellt ist. Zuvor war er 15 Jahre als Systemadministrator an einigen großen Universitäten tätig. Unter anderem startete und leitete er die von Red Hat Linux abgeleitete BU Linux-Distribution der Universität Boston. Er half auch bei der Organisation einiger FUDCon-Konferenzen in Boston. Aktuell arbeitet Miller als Plattform-Architekt mit einem Schwerpunkt auf der Fedora Cloud. Bei Fedora ist er dementsprechend an der Cloud-SIG beteiligt und hält bereits einen Sitz im technischen Leitungsgremium. Vielleicht am wichtigsten ist aus Sicht von Red Hat, dass Miller bereits sehr aktiv an der Koordination von Fedora.next beteiligt ist.

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