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Di, 1. Juli 2014, 17:33

Software::Distributionen

Alles Gute - Zwanzig Jahre FreeDOS

Zwanzig Jahre ist es her, dass James Hall mit dem PD-DOS-Projekt eine Alternative zu den etablierten DOS-Varianten startete. Doch auch jetzt hat das Projekt noch den Anspruch, zeitgemäße Erweiterungen und Anpassungen vorzunehmen und dabei trotzdem den ursprünglichen Charakter des Betriebssystems zu erhalten.

freedos.org

FreeDOS ist ein am 29. Juni 1994 gestartetes, freies, MS-DOS-kompatibles Betriebssystem. Das System wurde als Alternative zu MS-DOS geschaffen, nachdem Microsoft bekannt gab, den Vertrieb und die Produktunterstützung des hauseigenen MS-DOS einstellen zu wollen. Während MS-DOS dementsprechend längst nicht mehr unterstützt wird, ist das vor zwanzig Jahren gegründete FreeDOS in einigen Bereichen nach wie vor gefragt.

Entwickelt wird das Projekt im Zuge diverser Einzelprojekte, die ursprünglich das Ziel verfolgten, Bestandteile des Originalsystems durch Alternativen zu ersetzen oder zu ergänzen. FreeDOS umfasst eigene Treiber für XMS und EMS, wobei EMM386 auch VCPI unterstützt und somit mit DOS-Extendern und DPMI-Programmen klarkommt. Eine Nutzung findet FreeDOS in bootbaren Disketten oder in Minimalsystemen, die den vollen Hardwarezugriff benötigen.

Viele für MS-DOS geschriebene Anwendungen oder grafische Benutzeroberflächen sollten grundsätzlich auch unter FreeDOS funktionieren. Eine zwingende Voraussetzung hierfür stellt allerdings die Nutzung von dokumentierten APIs dar. Sobald eine Anwendung beispielsweise undokumentierte Merkmale von MS-DOS verwendet, können Probleme oder Fehler nicht mehr ausgeschlossen werden. Zu den Vorteilen von FreeDOS gegenüber dem Original gehören unter anderem die Unterstützung von Logical Block Addressing (LBA), Partitionen mit FAT32-Dateisystem und die Einbindung diverser Treiber, wie beispielsweise Ultra-DMA.

FreeDOS wurde am 3. September 2006 in der Version 1.0 vorgestellt und trägt seit Januar 2012 die Versionsnummer 1.1. Vertrieben wird das minimale Betriebssystem unter den Bedingungen der GNU General Public License (GNU GPL).

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