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Di, 18. November 2014, 10:11

Software::Distributionen

Gschistigschasti zur Systemrettung veröffentlicht

Das Grml-Team hat sein an Administratoren und andere Systemretter adressiertes Debian-Derivat in der Version 2014.11 veröffentlicht. Wie immer haben die Entwickler keine Mühen gescheut, um einen originellen Codenamen zu finden. Die aktuelle Grml-Version tauften sie Gschistigschasti. Gschisti Gschasti ist dem Wienerischen entlehnt und steht für Umstände, Getue und Aufheben.

Grml Gschistigschasti basiert auf Debian Jessie. Die Live-CD/DVD kommt mit einem Kernel 3.16.7, vielen aktualisierten Paketen und mehreren neuen Funktionalitäten. Der Bootoption netscript, mit der Admins ein frei gewähltes Skript aus dem Internet laden und ausführen können, kann jetzt die Option getfile.retries zur Seite gestellt werden, um die Anzahl der Download-Versuche festzulegen. Diese sind standardmäßig auf zehn begrenzt. grml2usb erhielt eine verbesserte Bootflag-Prüfung und Python3-Unterstützung und grml-quickconfig zeigt IP und Passwort, wenn die ssh-Boot-Option genutzt wird. grml-lang kennt nun auch Italienisch und grml-hwinfo fragt via i2c-tool decode-dimms, edac-utils und mcelog ab. In grml-zshrc vereinheitlichten die Entwickler die Handhabung von Pfaden und sorgten dafür, dass apt-get und mehrere Paketnamen unterstützt werden.

Die meisten Änderungen nahmen die Entwickler an grml-debootstrap vor. Hier sind beispielsweise ein initiales Packer-, Vagrant- und Autotest-Setup, die Optionen --vm zum Installieren virtueller Maschinen in Logical Volumes oder --debug für umfangreichere Plaudereien während der Installation zu nennen. Mittels --nokernel lässt sich verhindern, dass ein Standardkernel installiert wird und als Standarddateisystem löst ext4 das betagte ext3 ab. Weitere Neuerungen können in den Veröffentlichungsnotizen nachgelesen werden.

Grml 2014.11 ist auf verschiedenen Spiegelservern verfügbar. Wie gewohnt werden die Varianten grml-full und grml-small für 32- und 64-Bit-Architekturen oder als Multiarch-Variante angeboten. Das 230 MB große grml-small reicht gewöhnlich für ein Rettungssystem aus. Das doppelt so große grml-full bringt auch eine grafische Oberfläche und mehrere grafische Programme mit.

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Kommentare (Insgesamt: 6 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: Gschistigschasti (gschaftlhuaba, Mi, 19. November 2014)
Re: Gschistigschasti (irgendwer, Mi, 19. November 2014)
Re: Gschistigschasti (Sackelpicker, Di, 18. November 2014)
Re: Gschistigschasti (Grml 0.7, Di, 18. November 2014)
Re: Gschistigschasti (Schluchtensch....., Di, 18. November 2014)
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