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Fr, 30. Januar 2015, 10:30

Gesellschaft::Politik/Recht

Open Data Barometer: Großbritannien liegt vorne

Nach den Erhebungen des »2014 Open Data Barometer« liegt Großbritannien bei den Bemühungen um die Umsetzung offener Datenhaltung vorne.

EU

Auf den Rängen werden die Briten gefolgt von den USA, Schweden, Frankreich und Neuseeland. Deutschland erreicht lediglich einen zehnten Platz. Die Bewertung des Barometers richtet sich nach drei Gesichtspunkten. Dabei geht es darum, wie weit die Einführung offener Datenhaltung fortgeschritten ist sowie um die Qualität der Implementierung und die sichtbaren Auswirkungen.

Den größten Sprung nach vorne im Vergleich zur ersten Auflage des Open Data Barometer im Jahr 2013 konnte dabei Frankreich vollziehen, das vom zehnten Platz auf Platz vier aufrücken konnte. Dazu trug einerseits die Einrichtung des Postens des ersten Chief Data Officer (administrateur général des données) in Europa ebenso bei wie die Offenlegung der Daten hinter den französischen Postleitzahlen durch La Poste.

Die World Wide Web Foundation von Tim Berners-Lee, die hinter dem Open Data Barometer steht, konstatiert zwar Fortschritte beim Ausbau der offenen Datenhaltung bei den G20-Staaten, sieht aber auch »noch viel ausstehende Arbeit, damit Open Government Data (OGD) ihr volles Potenzial entwickeln und wirkliche Veränderungen bewirken können.« So veröffentlichen 90 Prozent der 86 untersuchten Nationen bisher keine Schlüsseldaten in offenen Formaten. Auch habe sich seit der letzten Erhebung wenig in Sachen Transparenz und der Bereitschaft zur Rechenschaft verbessert.

Lediglich acht Prozent der untersuchten Länder, so der Report, veröffentlichten Daten zu Ausgaben der Regierung, sechs Prozent legten Daten zu Verträgen zwischen Wirtschaft und Regierung offen und drei Prozent machten Angaben zu Besitzverhältnissen der nationalen Unternehmen. Nur sieben Prozent veröffentlichten Daten zur Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens und 12 Prozent offerierten Zahlen zum Bildungssektor.

Als Fazit sieht Tim Berners-Lee, dass Staaten immer noch davor zurückschrecken, Daten zugänglich zu machen, die ihre Bereitschaft zu Rechenschaft erkennbar werden ließen und so das Vertrauen in diese Staaten erhöhen würden.

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