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Mo, 2. März 2015, 08:12

Software::Büro

Verbreitung von Thunderbird steigt stetig

Der freie E-Mail-Client der Mozilla Foundation kann bei den Nutzerzahlen ständige Zugewinne verzeichnen, obwohl er seit 2012 mehr gepflegt als entwickelt wird.

Ein Eintrag des Entwicklers Kent James im Mozilla-Blog belegt steigende Nutzerzahlen für den 2012 an die Gemeinschaft übergebenen Mail-Client. Kent, der kein Mozilla-Angestellter ist, sondern Teil der weltweiten Thunderbird-Entwicklergemeinschaft, hatte bereits im vergangenen Jahr geäußert, er halte im Gegensatz zu Mozilla Thunderbird nicht für ausentwickelt und mit aller nötigen Funktionalität versehen und kündigte an, künftig wieder neue Funktionen in den Mail-Client einfließen lassen zu wollen.

Die Zahlen, die er jetzt veröffentlicht, belegen nicht den Abwärtstrend, den Mozilla 2012 für stationäre Mail-Clients Angesicht stetig steigender Nutzung von Webmail-Clients erkannt haben wollte. Die Zahlen belegen, dass Thunderbird gerade rund 30 Millionen Installationen weltweit anstrebt. In den Jahren 2010 und 2012 waren es rund 18 bzw. 21 Millionen.

Mozilla ermittelt diese Zahlen anhand der Active Daily Installations (ADI). Dabei handelt es sich um die tägliche automatisierte Abfrage der Blocklisten für Add-ons und Plug-ins, die installierte Versionen von Thunderbird und anderen Mozilla-Programmen vornehmen. Da manche Nutzer den Bezug der Blocklisten abschalten und nicht jede installierte Instanz von Thunderbird täglich online ist, sowie manche Anwender mehr als eine Installation pflegen, wird hier bei den gezählten Rückmeldungen ein Multiplikator von drei angesetzt, um realistische Zahlen zu erhalten.

Derzeit werden täglich knapp unter zehn Millionen Pings gezählt, was die Zahl der weltweiten Installationen in der Nähe von 30 Millionen ansiedelt. Dabei belegt Deutschland schon traditionell den ersten Platz mit derzeit über fünf Millionen. Japan übernahm kürzlich den zweiten Platz von den USA, beide haben jeweils rund drei Millionen Installationen. Auf den Rängen folgen Frankreich, Italien und Russland.

Gerade erst erschien Thunderbird 31.5, das lediglich fünf Sicherheitslücken schloss und sonst keine Änderungen brachte. Die Entwickler arbeiten derweil bereits an der nächsten Langzeit-Version 38 ESR, die wieder neue Funktionen bringen soll. So ist geplant, das Kalendermodul Lightning direkt in Thunderbird zu integrieren. Damit wären die ärgerlichen Probleme mit der Synchronisation der Versionen bei Erscheinen einer neuen Thunderbird-Version endlich vom Tisch.

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