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Mo, 20. November 2000, 23:11

Software::Multimedia

Erwartet freie AAC-Encoder das Schicksal von DeCSS?

Seit einer Woche werden laut einer Meldung des Nachrichtentickers »heise«, freie AAC-Encoder-Entwickler seitens der Lizenzgeber zunehmend unter Druck gesetzt.

Laut einer Meldung von heise, holen die Urheber des MP3-Nachfolgers »AAC« (Advanced Audio Coding), AT&T Laboratories, Dolby Laboratories, Fraunhofer Gesellschaft und Sony, zum Schlag gegen Programmierer von unlizensierten AAC-Playern aus. Bereits letzte Woche löschte der Provider von Ivan Dimkovic, Autor eines AAC-Encoders, ohne Grund seine Homepage, auf der sich ein freier Player befand.

Ende letzter Woche bekam auch der Gründer des FAAC-Encoders (Freeware AAC-Encoder) für Linux, BeOS und Windows, Menno Bakker, eine Email von Dolby Laboratories, in dieser er gebeten wurde, sämtliche unlizensierte AAC-Software von seiner Seite zu löschen. Der Autor folgte der Aufforderung und löschte daraufhin seine Homepage.

Die von Bakker entwickelte Applikation befindet sich jedoch weiter im Netz und wird unter dem Sourceforge-Projekt weiter gehostet. Das Programm ist sowohl als Source-, wie aber auch als Binarie-Datei erhältlich.

»Während es eine kaum zu übersehende Zahl freier MP3-Encoder gab, die gegen Linzenzrechte verstießen, will man seitens der Lizenzgeber im Falle von AAC offensichtlich unlizenzierte Entwicklungen bereits im Keim ersticken«, schreibt heise.

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