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Di, 9. Oktober 2001, 23:29

Unternehmen

AOL unter Linux schon bald Realität?

Seit zwei Tagen kursiert im Internet ein Dokument, welches detailliert das von AOL verwendete Protokoll beschreibt und Beispiel-Listing zur Programmierung eigener Clients enthält.

Die Implementierung des von AOL verwendeten Protokolls und die Loging-Mechanismen scheinen immer noch eine sehr große Hürde bei der Programmierung eines Clients unter Linux darzustellen. Bis vor wenigen Tagen war die einzigste Möglichkeit das Angebot des Online-Riesen nutzen zu können, die eigens von AOL vertriebene Software zu installieren. Leider existiert das Paket nicht für Linux und lässt sich mit WINE nur ungern zur Mitarbeit überreden. Alternative Lösungen für Linux schienen nur kurze Zeit zu funktionieren und verschwanden wieder von der Bildfläche.

Wie wir bereits berichtet haben, arbeitete das Unternehmen in der Vergangenheit an einem Client für Linux. Diese Arbeit scheint abgebrochen worden zu sein. Seit über einem einem Jahr, als die erste pre-Alpha Version der Applikation ausgespäht wurde, meldete AOL immer noch keine Applikation für Linux und begrub somit die Wünsche der User.

Wie heute der Nachrichtenticker »Slashdot« berichtet, veröffentlichte Gods Misfit ein Dokument, welches ausführlich die verwendeten Protokolle beschreibt und Möglichkeiten aufzeigt die internen Dienste wie Chat oder eMail nutzen zu können. In Beispiellistings demonstriert der Autor die Verwendung des Sourcecodes und öffnet somit allen Programmierer die Möglichkeit eigene Clients für AOL programmieren zu können.

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