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Di, 18. Dezember 2001, 21:48

Großbritannien auf Open-Source-Kurs

Die britische Regierung hat einen Entwurf einer Richtlinie vorgelegt, die einen verstärkten Einsatz von Open-Source-Software in allen öffentlichen Einrichtungen vorschreibt.

Der Entwurf ist nun Gegenstand einer öffentlichen Diskussion.

Vorteile des Einsatzes von Open Source sind aus Regierungssicht die bessere Interoperabilität und die Unterstützung von offenen Standards; die Sicherheit von IT-Systemen in der Verwaltung; der Wunsch, nicht von einem einzelnen Hersteller abhängig zu sein; und nicht zuletzt die Kosten.

Open Source Software hat den Software-Markt entscheidend geändert, befindet der Entwurf. Sie ist keinesfalls ein Hype. Es wird auch festgestellt, daß Open Source mindestens genauso sicher ist wie proprietäre Systeme. Diese Feststellung wird dadurch gestützt, daß Open Source Software im Internet weniger Attacken ausgesetzt ist als proprietäre.

Der Entwurf entstand als Konsequenz aus der Strategie »eEurope - eine Informationsgesellschaft für alle«, in der als Plan für 2001 enthalten ist, daß die Europäische Kommission und die Mitgliedsstaaten den Einsatz von Open Source Software im öffentlichen Bereich fördern sollen.

Proprietäre Anbieter sind dadurch aber nicht ausgesperrt. Aufträge sollen auf der Basis von Preis und Leistung vergeben und von Fall zu Fall entschieden werden.

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