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Mi, 11. Dezember 2002, 22:27

Star Trek: Nemesis goes Linux

Wie das Amerikanische Magazin »Linux Journal« berichtet, wurden die Spezialeffekte der kommenden Star Trek Reihe »Star Trek: Nemesis« vollständig unter Linux erstellt - die Macher bemängeln aber das Fehlen einer Alternative zu Photoshop für Linux.

Star Trek: Nemesis aka Star Trek X mit all den Abenteuern von Picard, Riker, Data & Co. wurde vollständig unter Linux erstellt. Für die grafischen Kulissen zeichnete das in Kalifornien ansässige Filmstudio Digital Domain (D2) verantwortlich. In einem Interview mit dem Linux Journal erzählt Judith Crow, technischer Direktor des Unternehmens, die Geschichte der Entwicklung von Star Trek: Nemesis.

So waren die Renderfarmen die ersten Anwendungsgebiete für das freie System. »Bei Titanic arbeiteten wir mit einem Unternehmen namens Areté und nutzten Renderworld«, sagte Crow. Nach den Farmen kamen weitere Anwendungen. Applikationen wie Houdini und NUKE ebneten Linux den Weg auf den Desktop. Hersteller wie Alias/Wavefront (Maya) und Softimage zogen nach und portierten Schritt für schritt ihre Anwendungen auf die freie Plattform. Mittlerweile ist Linux bei vielen Hollywood-Studios aus der Film-Produktion nicht mehr wegzudenken.

Star Trek: Nemesis stellt einen weiteren Mailenstein für Linux dar - einen Film, der vollständig unter Linux modelliert und der Postproduktion unterzogen wurde. Doch erkennt auch Crow ein paar Schwächen an Linux an. Laut Crow existiert unter Linux kein adäquates Werkzeug zu Photoshop, dem allmächtigen Layout- und Postproduktiontool. Film GIMP gehe zwar den richtigen Weg, noch sei aber die Applikation zu unausgereift, um Photoshop Konkurrenz machen zu können. Crow hofft aber, dass auch in diesem Sektor, auch dank der verstärkten Mithilfe der Filmstudios, diese Lücke geschlossen werden kann.

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