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Mi, 10. September 2003, 15:33

Open Source in Wien

Die Stadt Wien prüft Umstieg auf Open Source und Linux bei Computerarbeitsplätzen.

Wie Pro-Linux bereits berichtet hat, erwägt die Stadtverwaltung von Wien ebenfalls den Umstieg auf freie Software. Was bei Forderungen der Grünen im Stadtrat der Metropole unterhalb des Weisswurstäquators anfing, findet nun eine Fortsetzung.

Der von den Grünen im Juni 2003 eingebrachte Antrag, in dem die Einführung von Open-Source/Linux-Produkten an den Arbeitsplatzcomputern der Stadt Wien gefordert wird, wurde nun zum Teil von der Magistratsabteilung 14 positiv beantwortet. »Die Stadt prüft nun den mittelfristigen Umstieg auf Linux-Produkte am Arbeitsplatz«, so die Technologiesprecherin der Wiener Grünen Marie Ringler und weiter: »Wermutstropfen dabei ist allerdings die immer noch etwas zögerliche Haltung der Stadt Wien, die erst 2007 umsteigen will.« Die Wiener Grünen halten einen raschen Umstieg für sinnvoll und machbar.

Zudem fordern die Grünen, dass der angekündigte Prüfbericht der zuständigen Magistratsabteilung, der Mitte 2004 fertig werden soll, jedenfalls als Grundlage für weiterführende öffentliche Diskussionen publik gemacht werden soll. »Wir wünschen uns von der Stadt Wien mehr politischen Mut zu Linux in der Verwaltung. Denn eine offene Stadt braucht offene Software-Standards«, sagte Ringler.

Ausschlaggebend für die Debatte waren die auslaufenden Microsoft-Lizenzen und die positive Erfahrung der Münchener Stadtverwaltung. Die Server der Grünen laufen längst schon unter Linux.

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