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So, 3. Oktober 2004, 22:44

Software::Entwicklung

Java Standard Edition 5.0

Nach 1.4 kommt 5.0, jedenfalls dann, wenn man der Logik des Sun-Managements folgen kann.

Daß die neue Version der Java Standard Edition (J2SE) 5.0 lauten würde, war bereits seit einiger Zeit bekannt. Die erste Betaversion trug allerdings noch die Versionsnummer 1.5.

»Project Tiger«, so der Codename der neuen Java-Plattform, bringt Neuerungen in die Sprache Java und fügt viele neue Features in ihrem Umfeld hinzu.

Neuerungen in der Sprache Java sind die lange erwarteten »Generics«, mit denen Algorithmen abstrakt ohne Festlegung auf den genauen Datentyp programmiert werden können. Aufzählungstypen und Metadaten wurden ebenfalls hinzugefügt. Umwandlung zwischen einfachen Datentypen und ihrer Repräsentation als Objekt soll nun in vielen Fällen automatisch stattfinden. Die Performance soll ebenfalls zulegen mit reduzierter Startzeit der Applikationen, geringerem Speicherbedarf und automatischem Tuning der Java Virtual Machine (JVM) für bessere Performance der Applikationen. Im Umfeld sind vor allem die Java Management Extension (JMX) und das Profiling-API JVMTI neu.

Mittlerweile unterstützen viele Applikationen die J2SE 5.0 bereits. Die freie Entwicklungsumgebung NetBeans gehört seit Version 3.6 dazu. Version 4.0, derzeit im Betatest, soll dann ganz auf das neue Java optimiert sein.

Die Software und weitere Informationen findet man auf java.sun.com. Zum kostenlosen Download stehen Binärpakete für Linux x86, Linux AMD64, Solaris x86, Solaris SPARC, und Win32 zur Verfügung. Java bleibt somit weiterhin kostenlos, bleibt aber zum Ärger vieler Anwender unfreie Software.

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