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Mo, 9. Mai 2005, 17:06

Software::Distributionen::Canonical

Debian-edu/Skolelinux und Edubuntu kooperieren

Während einer Konferenz in Valencia hat Petter Reinholdtsen von Skolelinux mit Edubuntu eine Zusammenarbeit ausgehandelt.

Mark Shuttleworth und Petter Reinholdtsen

Mark Shuttleworth und Petter Reinholdtsen

In Gesprächen mit Mark Shuttleworth von Canonical, der das Ubuntu-Projekt ins Leben gerufen hat, konnte Reinholdtsen die mögliche Zusammenarbeit von Edubuntu und dem Debian-Edu/Skolelinux-Projekt diskutieren. Dabei konnten einige Mißverständnisse ausgeräumt werden. So lehnte Skolelinux eine Zusammenarbeit mit Canonical ab und Canonical wollte nur mit Skolelinux zusammenarbeiten, wenn Skolelinux auf Ubuntu statt auf Debian aufsetzt. Nun stellte man fest, dass für eine Zusammenarbeit eine gute Grundlage besteht.

Als erstes soll die Kommunikation zwischen den Projekten intensiviert werden. Die Mitarbeiter von Edubuntu werden zum nächsten Entwicklercamp von Skolelinux nach Bergen/Norwegen eingeladen. Dabei will man sich gemeinsam die nächstliegenden Aufgaben vornehmen und zu konstruktiven Ergebnisse gelangen.

Die beiden Projekte haben mehr oder weniger dasselbe Ziel: Die besten Softwarepakete für Schulen zur Verfügung zu stellen. Es gibt jedoch unterschiedliche Zeitvorstellungen, die schwer zu vereinbaren sind. Reinholdtsen ist aber überzeugt, »dass diese Zusammenarbeit fruchtbar sein kann, wenn wir die Überzeugung zugrunde legen, an einem Strang zu ziehen. Und wenn wir es schaffen, unsere unterschiedlichen Ziele gegenseitig zu (er-)klären und zu diskutieren, falls unsere Projekte einmal leicht divergieren sollten.«

Skolelinux ist ein Projekt, das Software für alle Belange von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zur Verfügung stellen will. Es verwendet Debian als Basissystem. Features sind unter anderem einfache Installation, vollständig konfiguriertes Netz, sofort einsatzfähiger Kommunikationsserver, fertig konfigurierter Terminalserver und fertig eingerichtete Clients/Workstations. Edubuntu verfolgt die gleichen Ziele, ist aber in Ubuntu integriert. Es soll eine Variante der nächsten Ubuntu-Version (»Breezy«) werden, die im Herbst erscheinen wird.

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