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Do, 6. Juli 2006, 12:39

Studie sieht Open Source auf der Überholspur

Die österreichische Firma JoinVision sieht in einer Studie Open Source auf der Überholspur.

JoinVision hat es sich von jetzt an zur Aufgabe gemacht, im Rahmen der Reihe »IT-Facts« informative Datenbankauswertungen zu publizieren. Diese periodisch geplanten Statistiken und Studien basieren auf jenen Daten, die von den IT-Fachkräften und Freelancern einerseits, Job- und Projektanbietern andererseits laufend dem Portal zur Verfügung gestellt werden.

Die erste Ausgabe der Studie namens »IT-Facts« zeigt zeitliche Trends in den Bereichen Betriebssysteme, Programmiersprachen und Datenbanksysteme seit 1990. Die Aggregation der Informationen aus den Lebensläufen von IT-Experten verdeutlicht, welche Technologien in diesem Zeitraum die größte Verbreitung besaßen.

Die Studie, die auf zwei Seiten als PDF-Datei zur Verfügung steht, zeigt die Entwicklung von Betriebssystemen, Programmiersprachen und Datenbanken in den letzten 16 Jahren auf. Besonders im Bereich der Datenbanken fällt dabei eine Dominanz von Open Source-Produkten auf. MySQL wird mit beinahe 30 Prozent Anteil bereits häufiger erwähnt als so renommierte Datenbanken wie Oracle oder MS Access/SQL-Server, welche einen Anteil von etwas unter 25 Prozent haben.

Bei den Betriebssystemen gewinnt Linux mit einem derzeitigen Anteil von 27 Prozent ständig an Bedeutung auf Kosten von Unix bzw. Unix-Derivaten (derzeit nur noch 10 Prozent) und Mainframe-Systemen. Microsoft kann mit Windows den Anteil von knapp unter 60 Prozent konstant halten.

Auch im Bereich der Programmiersprachen ist ein vergleichbarer Wandel erkennbar. Dominierten in den 90er Jahren PL/I, COBOL und Assembler in der Mainframe-Entwicklung und C und C++ in der Midrange-Entwicklung mit einem Gesamtanteil von bis zu 70 Prozent, sind es gegenwärtig vor allem Java, Javascript, C# und PHP, die fortlaufend an Einfluss gewinnen. Aktuell halten sie bei einem Anteil von knapp 50 Prozent. Fortran kann als ausgestorben angesehen werden, und COBOL scheint das Gleiche binnen eines Jahres bevorzustehen, wenn man den Trend der letzten beiden Jahre betrachtet.

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