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Do, 7. Dezember 2017, 13:39

Software::Distributionen::Debian

sources.debian.org nimmt Betrieb auf

Das über das Web zugängliche Quellcode-Archiv von Debian wurde von sources.debian.net auf die offizielle Adresse sources.debian.org umgezogen.

Mirko Lindner

Vor fast viereinhalb Jahren hatten Debian-Entwickler um den zwischenzeitlichen Projektleiter Stefano Zacchiroli einen Dienst gestartet, der das Ansehen des Quellcodes sämtlicher Debian-Pakete in allen Versionen ermöglicht. Er war unter der Adresse sources.debian.net erreichbar, einer Adresse für inoffizielle Dienste rund um Debian. Entwicklung und Betrieb des Dienstes werden von der französischen Forschungseinrichtung IRILL gefördert.

Jetzt haben die Verantwortlichen diesen Dienst auf offizielle Debian-Server umgezogen und bei dieser Gelegenheit erneut vorgestellt. Das neue sources.debian.org bietet neben einer Benutzeroberfläche zum Durchstöbern des Quellcodes auch eine JSON-basierte Schnittstelle für den programmatischen Zugriff.

sources.debian.org entpackt und analysiert viermal täglich alle neu hinzukommenden Debian-Quellcode-Pakete. Die extrahierten Informationen werden in einer PostgreSQL-Datenbank gespeichert und lassen sich komplett über die Schnittstellen abrufen. Zu den verfügbaren Informationen gehören auch die Zahl der Codezeilen und die Größe der Pakete.

Zwei Erweiterungen dienen der Bereitstellung von spezifischen Informationen: Patches liefert Informationen zu Patches für alle Pakete, die im Paketformat 3.0 vorliegen. Copyright hingegen liefert die Datei mit den Copyright-Informationen eines Paketes.

Debsources wurde bereits zuvor ausführlich beschrieben und seine Daten, die über zwanzig Jahre Entwicklungsgeschichte freier Software repräsentieren, wurden für verschiedene Studien genutzt. Weitere Informationen und einige der erstellten Studien sind auf den Dokumentationsseiten von Debsources zu finden.

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