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Thema: Wer half Ihnen beim Einstieg in Linux?

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Von Max Maier am Di, 29. Mai 2012 um 17:56 #

Moin,

ohne Internet hätte ich schon manchmal sehr alt ausgesehen, aber ich hatte auch Kollegen und Bekannte, die Linux nutzen und die mir partiell zur Seite standen.
Bücher über Linux lesen? Meist sind sie veraltet und enthalten meist zu viel Wissen in linear aufbereiteter Form, das Internet mit Wikis und Foren ist für mich die zeitgemäßere Form, um Wissen zu präsentieren.

Seit 1986 hatte ich Atari, seit 1989 Apple Macs und dienstlich immer Kisten mit DOS und später WIN, aber WIN NT und später WIN XP waren schon brauchbar, aber nicht schön, dafür pflegeintensiv und immer durch böse Software gefährdet.
Da XP abgekündigt wurde, habe ich mir 2008/09 auf meinem Dienstrechner WIN Vista installiert. Das war ein GAU, das war einfach furchtbar. Privat hatte ich immer noch einen Mac, doch dienstlich war ein Mac nicht beschaffbar. Was nun, zurück in die Vergangenheit, d.h. WIN XP und wieder auf ein totes Pferd aufsteigen? Der Gedanke war einfach lächerlich.
Auf WIN 7 warten und hoffen, dass Microsoft diesmal das lang angekündigte Wunder vollbringt und ein Betriebssystem präsentiert welches schön, schnell und sicher war, das war mir zu unsicher.
Glücklicherweise gab es Kollegen, die Linux verwendeten, denen über die Schulter geschaut und auch Linux auf einer zweiten Partition installiert. Glücklich gespielt und ein paar Distributionen ausprobiert und vor drei Jahren bei Linux Mint gelandet. Da ich kein EDV-Mensch bin, brauch ich einfach ein Betriebssystem, welches funktioniert und mich nicht behindert und bei dem schon ganz viel vorinstalliert ist. Seit dem ist das Betriebssystem wieder zur Nebensache geworden, ich kann arbeiten und Linux mit den ganz vielen Open Source Programmen ist mein problemfrei funktionierendes Werkzeug. Und wenn ich mal ein Problem habe, dann gibt es ganz viele Lösungen und Anleitungen im Web. So ist der Computer wieder das was er sein sollte, ein Hilfsmittel.
Ich bin weg vom gruseligen Win und von den horrenden Apple-Preisen (obwohl Apple schon ein wenig schöner ist, dafür ist Linux freier und ich weiß, dass meine Ur-Ur-Enkel immer noch freien Zugang zu meinen Unterlagen (z.B. Familienfotos) haben werden).

VG Max

P.S.: Leider habe ich noch eine Partition mit WIN 7, es läuft halt nicht immer alles unter Linux, z.B. finde ich es eine Frechheit, dass Schul- und Lernsoftware für meine Kinder häufig so ein Betriebssystem voraussetzen. Warum dürfen staatlich finanzierte Schulen Software empfehlen, die proprietäre Software eines amerikanischen Herstellers voraussetzen? Die Schulen bekommen ja noch nicht einmal Provision dafür. Werbung an Schulen ist verboten, aber die zwanghafte Verpflichtung WIN für Schulbelange zu Hause zu nutzen, das ist dann voll normal. Leider sind die Lehrer auch nicht kompetent in diesem Sinne.
Meine Frau und ich sind Lehrer und meine Kinder gehen zur Schule , wir verwenden alle Linux und hoffentlich sind siewir ein Multiplikator dafür, dass WIN nicht notwendig ist für einen guten Schulunterricht.

Pro-Linux
Traut euch!
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