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Fr, 27. April 2007, 16:33

Hardware

OpenMoko produziert erste Muster

Das OpenMoko-Projekt hat die ersten 200 Geräte erfolgreich produziert und strebt die Massenproduktion im Juni an.

FIC Neo1973 Smartphone

OpenMoko

FIC Neo1973 Smartphone

OpenMoko wurde als offenes Framework für Mobilgeräte im November 2006 von der gleichnamigen Organisation angekündigt. OpenMoko will ein mobiles Ökosystem schaffen, das so offen ist wie der PC.

Projektleiter Sean Moss-Pultz hat einmal mehr den aktuellen Status des Projekts mitgeteilt. Demnach wurden letzte Woche 200 Geräte fertiggestellt. Von diesen erwiesen sich rund 50 in den Tests als fehlerhaft. Jedoch konnte das Problem gefunden und beseitigt werden.

Damit ist laut Moss-Pultz der Weg frei für die Massenproduktion. Die ersten 150 Geräte werden an die ersten Entwickler gehen, die zum Teil bereits ohne reale Hardware die Entwicklung begonnen haben. Eines der Geräte geht an Imre Kaloz, der als erster die Verwendung des AR6K-Chipsatzes von Atheros vorgeschlagen hatte. Vor sechs Wochen hatte das Projekt gefragt, welcher WLAN-Chipsatz in dem offenen Telefon zum Einsatz kommen könnte, der über freie Linux-Treiber verfügt. Die nächste produzierte Gerätegeneration wird wahrscheinlich diesen Chipsatz verwenden, die aktuellen Geräte besitzen noch keine WLAN-Funktionalität.

OpenMoko hat zur Zeit Probleme, Lieferanten für das 2,8-Zoll-VGA-Display zu finden. Laut Moss-Pultz gibt es nur wenige Hersteller, und der bisherige Lieferant habe Probleme mit der Massenproduktion der Displays. Das Projekt hat zwar nun einige Displays vorrätig, aber die weitere Lieferung könnte zu Engpässen führen.

Dennoch plant man bereits die Massenproduktion des Smartphones. Eine Fabrik in China soll am 10. und 20. Mai produzieren, wobei offenbar nochmals die Qualität der Produkte überprüft werden soll. Im Juni soll die Produktion aber mit voller Kapazität anlaufen.

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