Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Do, 6. November 2014, 11:37

Software::Desktop::KDE

Plasma-Pläne für 2015

Sebastian Kügler hat die Pläne des Plasma-Desktops für das kommende Jahr umrissen. Zu den nächsten Zielen der Umgebung gehören demnach der Übergang von der Test- in die produktive Phase sowie Unterstützung für Wayland und Displays mit hoher Auflösung.

Plasma 5.0: Der Desktop und Anwendungen

Sebastian Kügler

Plasma 5.0: Der Desktop und Anwendungen

Sebastian Kügler erklärt in seinem Blog, dass er davon ausgeht, dass die Distributionen im nächsten Jahr beginnen werden, Plasma 5 als Standard-Desktop einzurichten. Damit wird erstmals eine größere Zahl von Benutzern Bekanntschaft mit Plasma 5 machen. Plasma 5 als Nachfolger des KDE 4-Desktops wurde an zahlreichen Stellen poliert und unter der Haube massiv geändert, ist von der Bedienung her aber im Wesentlichen gleich geblieben.

Mit dem breiteren Einsatz wird das KDE-Team auch verstärkt Feedback erhalten, die sich auf reale Anwendungsfälle und Probleme beziehen. Dieses Feedback gibt es schon jetzt und kann laut Kügler gut gehandhabt werden. Im Grund ist Plasma 5 jetzt noch nicht ganz bereit für die normalen Anwender, aber das wird sich bald ändern.

Fotostrecke: 14 Bilder

Plasma 5.0: Der Desktop und der Anwendungsstarter Kickoff
Plasma 5.0: Kickoff in einer dunklen Ausführung
Plasma 5.0: Der neue Anwendungsstarter »Kicker«
Plasma 5.0: Krunner
Plasma 5.0: Activityswitcher
Viele Endanwender dürften auch darauf warten, endlich Wayland einsetzen zu können. Auch darauf arbeitet das Team hin. Die Unterstützung für Wayland wird »nach und nach« eingebaut und wohl im Laufe des Jahres 2015 komplett. Im Anschluss erwartet Kügler, dass eine Mehrheit der Benutzer Wayland einsetzen wird. Der Einsatz von X11 wird zurückgehen, doch wird X11 nicht von der Bildfläche verschwinden.

Das letzte größere Ziel für 2015 ist die vollständige Unterstützung für Displays mit hoher Auflösung. Das bedeutet, dass die Oberflächenelemente skaliert werden und mit mehr Details und möglichst wenigen Artefakten dargestellt werden müssen. Das reine Skalieren führt nicht zu guten Ergebnissen, zumindest bei kleinen Bitmaps. Plasma 5 ist bereits jetzt in der Lage, mit hohen Auflösungen umzugehen, benötigt dabei aber noch manuelle Änderungen der Einstellungen. Künftig soll Plasma das alles automatisch berücksichtigen. Das ist laut Kügler nicht so einfach und benötigt seine Zeit. Das demnächst erscheinende Qt 5.4 wird dabei Hilfe leisten, da es bessere Werkzeuge zur Unterstützung solcher Displays mitbringt. Plasma 5 soll entsprechend angepasst werden, um von diesen Mitteln Gebrauch zu machen.

Werbung
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung