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Thema: Digikam 5.9.0 freigegeben

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von digitest am Mo, 26. März 2018 um 16:38 #

Ich habe Digikam5 mal ausprobiert und habe meine Fotosammlung von über 7000 Bildern, RAW und JPEG darauf losgelassen. Mit dem Ergebnis das die Software unbenutzbar war, weil ein Start oder anzeigen der Bilderübersicht gute 45 Minuten beansprucht hatte. Später habe ich gelesen, das Digikam mit großen Bildsammlungen nicht zurecht kommt. Hat sich das jetzt irgendwie gebessert?

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    Von Dr. Random am Mo, 26. März 2018 um 16:57 #

    Kann ich bei knapp 19000 Bildern (raw, jpeg, png, tiff, mp4 und mov) nicht bestätigen.
    Kommt vielleicht darauf an, wie die Bilder organisiert sind; bei mir sind sie auf einer ssd nach YYYY/MM/DD eingeordnet, die Metadaten sowie thumbnails liegen in einer MariaDB, auf einer weiteren ssd. Beim Start wird einmal kurz in alle folder geguckt, ob sich da was geändert hat, aber das dauert vielleicht 8-10s. Das Navigieren geht ratzfatz.

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      Von digitest am Mo, 26. März 2018 um 17:24 #

      Gut, danke.

      Ich schaue es mir vielleicht mal wieder an.

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        Von Fotomane am Mo, 26. März 2018 um 19:26 #

        Noch als Ergänzung:

        Meine Fotosammlung umfasst laut Dolphin 11.800 Dateien in 280 Ordnern (67 GiB). Überwiegend JPEGs, zum Teil MOVs von der Fotokamera.
        Sortierung ist die, das ich früher einen Ordner YYYYMMDD mit allen zugehörigen Fotos erstellt habe, aktuell einen Ordner YYYYMMDD je Import. Datenbank fürs Tagging hat digiKam selbst angelegt.

        Öffnen von digiKam dauert nur wenige Sekunden, Suche nach neuen Inhalten in den Ordnern laut Meldung vom Programm 00:00:01. Programm ist flüssig bedienbar.
        Das alles auf einem relativ alten 2-Kerner i7 (3xxx) Laptop, allerdings mit viel RAM (16 GB) und SSD.

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        Von SirTobi am Di, 27. März 2018 um 08:40 #

        Dito. Ich habe schätzungsweise 30.000 Dateien in geordneter Struktur (yyyy/mm). Auf einem alten DualCore mit wenig Ram (4GB) und SATA-Platte. Digicam ist dennoch recht flott und ist gut bedienbar, mit einer Einschränkung (und daran könnte es liegen):

        Bei mir ist voreingestellt, dass Digicam automatisch nach neuen Bilder sucht. Außerdem erstellt es in einem "neuen" Ordner beim ersten Anschauen selbstredend Thumbnails und füllt die DB (sqlite bei mir). Beides kostet Rechenzeit und frisst I/O, sprich: hier bremsen dann die alte Platte und die CPU spürbar aus.

        Wenn die neuen Bilder erst einmal aufgenommen sind, ist die Arbeit mit Digicam als solchem aber absolut stressfrei und auch der nächste Neustart geht fix von statten.

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    Von nachbarnebenan am Di, 27. März 2018 um 18:46 #

    "Groß" ist ein relativer Begriff. Für professionelle Bildersammlungen ist Digikam nicht ausgelegt, das stimmt. Was zwar nicht heißt, dass es dafür nicht verwendet werden kann, aber in den meisten Fällen werden da ohnehin spezialisierte, meist Browser-basierte Lösungen benutzt, die dahinter auf einer Summe von fetten Datenbanken und einem Rechenzentrum voller Fileserver basieren. Und halt auch für den Zugriff durch sehr viele Benutzer gleichzeitig ausgelegt sind.
    Alles andere für Single-User ist mit Digikam machbar, insbesondere so gut wie alles, was man im privaten Umfeld findet. Meine eigene Sammlung hat derzeit eine knappe Viertelmillion Fotos, fast alles Raw, und ich benutze sogar noch das Sqlite-Backend — kein Problem. Freunde von mir fotografieren Sportevents und sind mit ca. 4 Millionen Fotos dabei, auf einem älteren i3 Laptop mit einer externen Festplattenbox. Wichtig ist ausreichend Ram, dass die Datenbank einigermaßen oder ganz reinpasst. Bei mir ist sie derzeit ca. 7GB groß, mit vielen Tags und Anmerkungen kann sie locker zehnmal so groß werden. Da sollte man dann aber auf jeden Fall das Backend wechseln, Sqlite mag das nicht so.

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Von Tomask am Di, 27. März 2018 um 10:39 #

Wie schätzt ihr Digikam im Vergleich zu Darktable ein?

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    Von Fotomane am Di, 27. März 2018 um 11:08 #

    Da ich keine RAW-Photos mache, habe ich keine Erfahrung mit Darktable.

    Aber ist das nicht schon der entscheidende Unterschied (zumindest hatte ich es immer so verstanden)?
    - DigiKam ist eine Fotoverwaltung und hat ein paar Extras wie Tools zur Bearbeitung
    - Darktable ist ein Fotobearbeitungstool (mit Schwerpunkt RAW) und hat ein paar Extras wie Fotoverwaltung

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      Von DerRuhri am Di, 27. März 2018 um 11:30 #

      Genau so.

      Darktable ist vergleichbar mit RawTherapee. Beide sind spezialisiert auf RAW-Dateien und beide haben ihre eingeschworene Fan-Gemeinde.

      Digikam verwaltet und taggt große Sammlungen, kann aber "auch" Bildbearbeitung.

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    Von blubb am Di, 27. März 2018 um 13:43 #

    Sehr unterschiedliches Thema. Überschneidungen gibt es eigentlich nur soweit als dass man mit Darktable auch Fotos aussortieren bzw. bewerten kann.
    Größere Sammlungen verwalten ist aber eher nicht so geschickt.

    Wobei ich Digikam dafür auch schon länger nicht mehr getestet habe, ich sortiere meine Fotos etwas altmodisch per cut&paste. :D

    Ansonsten ist Darktable für gröbere Bildbearbeitung und insbesondere raw Entwicklung meiner Meinung nach mit Abstand das beste Freeware Tool und muss selbst einen Vergleich mit Lightroom nicht scheuen.

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    Von pixius am Di, 27. März 2018 um 14:46 #

    Der Vergleich ist wie Äpfel mit Weintrauben.

    Digikam ist ein Foto-Verwaltungstool mit rudimentären Scheizer-Messer-Zubehör.
    Darktabel ist ein RAW-Editor, einer der Besten auf diesem Gebiet, mit rudimentärer Bildverwaltung.

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