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Mo, 10. April 2006, 12:27

Software::Distributionen::Canonical

kubuntu.de protestiert

Seit heute morgen ist die deutsche Seite von Kubuntu, einem Ableger der Ubuntu-Distribution, aus Protest offline.

Wie die freiwilligen Mitarbeiter auf kubuntu.de bekannt gaben, fühlen sie sich vom Sponsor der Distribution, Canonical, benachteiligt und nicht für ernst genommen. »Im Zuge unserer Bemühungen um Kubuntu sind einige Anfragen an Canonical gestellt worden«, schreiben die Betreiber auf ihrer Seite. »Diese Anfragen sind aber samt und sonders bis zum heutigen Tage unbeantwortet geblieben!« Der Fragenkatalog bezog sich unter anderem auf den Status der Distribution, die laut kubuntu.de eher stiefmütterlich von Canonical behandelt wird. So bemängeln die acht Betreiber in ihrer Erklärung, dass für die Entwicklung von Kubuntu nur ein Entwickler von Canonical abgestellt worden sei. kubuntu.de beschwert sich darüber hinaus, dass der Hersteller das Engagement der Kubuntu-Entwickler komplett ignoriert.

Laut Aussage der Mitarbeiter ist der Zustand von Kubuntu »alles andere als tragbar« und gefährde den Fortbestand der Distribution. Man habe sich deshalb entschlossen, »um den Ernst der Lage zu verdeutlichen«, aus Protest die Kubuntu-Seite vorübergehend aus dem Netz zu nehmen. Sollten bis zum 15. April die Fragen der Entwickler nicht beantwortet sein, drohen die Betreiber gar mit einer kompletten Schließung von kubuntu.de. Ferner werden die Macher von der aktiven Entwicklung an Kubuntu zurück treten und den Kubuntu-Stand auf dem LinuxTag nicht besetzen. Cannonical und Ubuntu sind dieses Jahr die Hauptsponsoren der Linux-Messe.

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