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Di, 24. April 2018, 08:08

Software::Distributionen::Suse

Suse startet Beta für High Performance Computing

Suse hat kürzlich einen Betatest für High Performance Computing für das kommende Suse Linux Enterprise 15 angekündigt.

SUSE Linux Enterprise Server

Novell

SUSE Linux Enterprise Server

Suse hat kürzlich im Firmen-Blog »Suse Linux Enterprise High Performance Computing« (HPC) als Teil des Beta-Programms für die nächste Veröffentlichung »Suse Linux Enterprise 15« (SLES 15) vorgestellt. Das Produkt soll für die Hardware-Plattformen x86_64 und ARM aarch64 bereitgestellt werden. Testwillige Anwender müssen sich zuvor im Suse Beta-Test-Programm registrieren. Der neue SLE-15-Installer bietet die Installation des HPC-Moduls an und erlaubt dabei dem Anwender, zwischen für HPC optimierten verschiedenen System-Rollen zu wählen.

Das HPC-Modul bietet verschiedene Komponenten, die unterschiedliche Aspekte von HPC abdecken. Dazu gehören unter anderem ein Workload-Manager, Cluster-Monitoring und -Management-Software, die Implementierung mehrerer Message-Passing-Interfaces (MPI), die über Umgebungsmodule ausgewählt werden können, ein Umgebungsmodulsystem, Berechnungsbibliotheken zur Verwendung mit Umgebungsmodulen sowie Entwicklungs- und Benchmarking-Tools. Diese Komponenten unterliegen einer wesentlich höheren Veröffentlichungsfrequenz als SLES selbst.

Suse Linux Enterprise läuft laut Vincent Moutoussamy, dem Beta-Programm- und SDK-Project-Manager bei Suse, bereits heute auf der Hälfte der Top-100 HPC-Systeme weltweit. Dazu gehören unter anderem Kunden wie AMD, Intel, NVIDA, Cray, HPE/SGI, Fujitsu, NEC, Mellanox und Qlogic. Das jetzt angebotene HPC-Modul bietet weitere Vorteile wie etwa einen Kernel ohne Ticks, was signifikant Energie sparen kann. Ein solcher Tickless Kernel verwendet keine periodischen Timer-Interupts, die ansonsten die CPU bis zu 1.000 Mal in der Sekunde unterbrechen. Der Kernel arbeitet zudem dank des eingesetzten PREEMPT RT Patch in Echtzeit. Ein weiteres Merkmal von SLE-HPC ist »Automatic NUMA Balancing«, das auch bei Red Hats »Red Hat Enterprise Server 7« angeboten wird. Dabei steht NUMA für Non-Uniform Memory Access.

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Kommentare (Insgesamt: 7 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: Kann gar net sein... (Shadok, Fr, 27. April 2018)
Re: Kann gar net sein... (DSO, Mi, 25. April 2018)
Re: Kann gar net sein... (wurzel, Di, 24. April 2018)
Re: Das war echt unfair..... (Ungläubiger, Di, 24. April 2018)
Das war echt unfair..... (Anonymous, Di, 24. April 2018)
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