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Thema: Ubuntu 19.04 freigegeben

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Von Verfluchtnochmal_5987109 am So, 21. April 2019 um 02:13 #
Kommentar vom Betreiber gelöscht.
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    Von Ghul am So, 21. April 2019 um 07:43 #

    Idiot!
    Das heißt heutzutage Nazi, du Dummkopf!

    Dann bring es den Debian Leuten doch bei.

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      Von JohannesP am So, 21. April 2019 um 08:29 #

      Nazis sind Idioten, da gebe ich Dir recht.

      Ansonsten hieße das natürlich, dass Distributionen am besten sind, die sich direkt und unmittelbar sowie stetig aus Upstream bedienen.

      ein glänzendes Beispiel wäre Archlinux, solange man die Finger von AUR lässt. Da heißt es dann wieder aufpassen und gucken, ob der Maintainer seinen Job gut macht.

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        Von Ghul am So, 21. April 2019 um 08:39 #

        Heutzutage wird für alles das Wort Nazi verwendet, damit in ein paar Jahrhunderten niemand mehr weiß, wofür das Wort mal wirklich stand. So wollen es die linksradikalen von der Antifa, wie man regelmäßig sehen kann.

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          Von JohannesP am So, 21. April 2019 um 11:31 #

          Naja, immerhin bist Du konsequent und nicht nur in Linux-Distributionsfragen verblendet.

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          Von throgh am So, 21. April 2019 um 11:45 #

          Herzlichen Glückwunsch, den "Nationalsozialisten" hast du hier ins Spiel gebracht und verfährst einfach mit einer atemberaubenden Ignoranz weiter in deinem Diskussionsstil. Was die Art und Weise von "verfluchtnochmal" weiter oben anbelangt: Auch nicht besser, nur nochmals anders. Mit Kraftausdrücken kann man nicht wirklich mehr in Debatten erreichen. Aber hey: Pauschalisierungen und Diffamierungen sind insofern von deiner Seite auch nicht besser wenn höflicher formuliert. Man kann also auch "höflich" so richtig unfreundlich sein und in diesem Falle nochmals derbe Ignoranz demonstrieren.

          Was solls: Ich bin lieber "linksradikal" weil Antifaschist (generischer Wortausdruck und keine Zugehörigkeit zu einer Gruppierung) als Teil der sog. "politischen Mitte", welche dann auch übelste Menschenfeindlichkeit einfach nicht sehen will. ;)

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            Von JohannesP am So, 21. April 2019 um 16:23 #

            Sehr gut. Danke.

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            Von kraileth am Di, 23. April 2019 um 09:51 #

            Davon abgesehen, daß es in der Tat nicht besonders sinnvoll ist, IT-Themen auf Krampf zu "politisieren" (wenn man das überhaupt so nennen mag...) - aber es ging um die Antifa und damit um eine recht eigene Gruppierung von überwiegend ideologisch Verblendeten bis Schwerkriminellen. Es ging nicht um ernsthafte Antifaschisten! Letztere gibt es in praktisch allen gesellschaftlichen Gruppen - in die verschiedenen Sekten und Sektchen der "Antifa" mag sich der eine oder die andere verirren, aber dort sind sie fehl am Platz.

            Die "politische Richtungsangabe" in "Rechts" und "Links" hat heute nahezu jeden Wert verloren. Man kann Monarchist sein (und damit nach herkömmlicher Sichtweise rechts stehen) und überzeugter Antifaschist dazu oder man kann zu den den Antideutschen gehören (die mit einem Oberflächenanstrich von sich behaupten, Linke zu sein) und den Faschismus gewisser Kräfte eines etwas speziellen Landes verharmlosen oder unterstützen. Es ist so wenig hilfreich, Antifaschismus pauschal links zu verorten wie es anmaßend ist, selbigen ausschließlich für die sogenannte Linke zu reklamieren.

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              Von throgh am Di, 23. April 2019 um 10:19 #

              Pauschalisierungen helfen hierbei auch nicht da es eben nicht DIE "Antifa" gibt sondern viele verschiedene Gruppierungen wovon sicherlich Einige absolut neben der Spur laufen. Aber nett zu lesen wie hier weiter die Schubladen hoch wie runter beschrieben werden. Und tatsächlich haben die politischen Einordnungen über Gleichheit oder Ungleichheit keineswegs ihren Wert verloren. Nur wie ich bereits geschrieben habe: Die sog. "Mitte" ignoriert als Zeitgeist einfach wie schlicht Alles was nur bedingt ihr zuwider scheint.

              Insofern war meine Einordnung auch eine Reaktion, nicht minder aber auch nicht mehr. Man kann nicht antifaschistisch unterwegs sein und gleichermaßen die Ungleichheit unterstützen. Das ist defakto Selbstbetrug - bezogen auf die "Monarchie". ;)

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                Von kraileth am Di, 23. April 2019 um 13:23 #

                Stimme Dir bezüglich der Pauschalisierungen zu - deswegen schrieb ich ja auch von einer Spannweite innerhalb der Gruppierung, die für sich selbst diese Bezeichnung wählt. Hinsichtlich der Gleichheit kann ich die von Dir vertretene Ansicht verstehen, teile sie aber nicht. Zur Erklärung: Das von Dir herausgehobene Kriterium läßt andere völlig legitime Deutungen zu und ist wegen dieser Mehrdeutungkeit vielleicht kein guter Indikator einer politischen Ausrichtung. Du wirst wahrscheinlich geltend machen, die "Gleichheit" sei auf der klassich Linken zuhause, während die Ungleichheit ein Patent von "Rechts" sei. Umgekehrt kann man argumentieren, daß möglichst hohe Gleichheit es ein klassich "rechtes" Anliegen ist: Ein in sich geschlossenes Volk, idealerweise ein Glaube, stramm heterosexuell, in besonders radikaler Ausprägung gerne eine "hohe Reinheit des Blutes".

                Aber auch die Hierarchie, auf die Dein Modell abzielt, ist für mich kein guter Goldstandard; man muß hier weiterhin nach den Voraussetzungen fragen, die gemacht werden müssen - genau wie beim Faschismus. Wie definierst Du letzteren? Legst Du die stalinistische Definition zugrunde, nach der praktisch jeder "Faschist" ist, der nicht die kommunistischen Ideale (und auch die bitte nur in der orthodoxen Reinstform - Trotzkisten und anderes Geschmeiß müssen draußen bleiben!) teilt? Daraus wurden dann im Zeitgeist nach dem Ersten Weltkrieg aus der (damals immerhin selbst noch marxistischen) SPD in den Augen der KPD "Sozialfaschisten". Die Erben dieses Ungeistes sind vor allem die heutigen Antifanten ("Alles Faschos außer Mutti" und das gute alte "Und willst du nicht Genosse sein, dann schlag' ich dir den Schädel ein!"). Das wirkt bis in unsere Zeit nach, wenn vor gut zehn Jahren "linke" Stundeten sich nicht entblödeten, in Marburg gegen die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Helmut Schmidt zu "protestieren" und den SPD-Altkanzler wegen einiger markiger Aussagen zu Ausländerfragen als "Faschist" zu titulieren... Nach dieser Definition ist nahezu jeder ein "Faschist" - Du und ich höchstwahrscheinlich auch - und der Begriff ist inhalts- und sinnlos. Nach einer anderen Faschismusdefinition kann man sehr gut Monarchist und Antifaschist sein: z.B. wenn man sich in erster Linie auf die Methoden, die der ehemalige Kommunist Mussolini schuf, indem er den bekannten "Roten Terror" konsequent bis ins Äußerste an Gewalt und Menschenverachtung steigerte, bezieht. Natürlich gefällt diese Definition vielen Leuten nicht, da sie den Roten Terror als Proto-Faschismus offenlegt. Sie ist zugegebenermaßen auch zu kurz gedacht, aber sie ist eine der grundsätzlich vertretbaren Ansätze, und nur darum geht es mir hier.

                Noch ein Denkansatz zu den nach meiner Einschätzung von Dir vertretenen Gleichheitsideologie: Ich halte diese für die wohl infernalischste Bedrohung des Seins überhaupt, die unserer Tage einer Rolle spielt. Alles in der Natur ist inhärent ungleich. Nach einer Legende wurde einmal ein Weiser Mann vom Teufel gefragt, was er tun müsse, um die absolute Hölle auf Erden zu schaffen. Die Antwort war verblüffend einfach: "Sorge für die Gleichbehandlung des Ungleichen." Das reine Mittelmaß ist an sich schon eine Hölle; den Geringen überfordert man ohne jede Rücksicht auf dessen Fähigkeiten und Bedürfnisse, den Hohen zerrt man hinab, wo er dem Wahnsinn erliegen muß.

                Was Du sicherlich eigentlich willst, ist Gleichwertigkeit - aber das ist etwas himmelweit anderes und hier muß unbedingt der unselige Wortköder von der "Gleichheit" fallen, wenn wir als Gesellschaft nicht auf der Stelle treten wollen. Nur weil wir es von der Monarchie hatten: Der letzte deutsche Kaiser hat dazu tatsächlich etwas sehr Vernünftiges gesagt: "Mein Sozialismus heißt nicht: Allen das Gleiche, sondern: Jedem das Seine!"

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                  Von throgh am Di, 23. April 2019 um 16:24 #

                  Herrje, wie kann man "Gleichheit" so dermaßen falsch verstehen. "Gleichheit" schlicht mit "gleiche Rechte". Insofern können wir uns gerne über Wortverwendungen oder -umschreibungen unterhalten, aber eine Debatte beginnt vorzugsweise mit Rückfragen sofern Unklarheiten bestehen und Annahmen funktionieren allenfalls nur für die eigene Position aber eben nicht für die des Gegenübers. Hinterfragen von Wortbedeutungen ist dabei ein gutes Stichwort!

                  Damit sind wir dann also wieder direkt beim Anfang, da es mir darum gegangen ist dem unreflektierten Unsinn weiter oben zu widersprechen. Da wir uns hier in keinem Polit-Forum befinden habe ich auch das möglichst prägnant geschrieben und nochmals mit Betonung: Den Wortlaut "linksextrem" habe ich eben mitnichten ins Spiel gebracht. Ebenso nicht den "Nationalsozialisten". Von mir stammt der Hinweis auf die Ignoranz der "politischen Mitte". Und dahingehend sehe ich mich nun weiter bestätigt, da du hier mit Beispielen und Gleichsetzungen nur so um dich wirfst. Mir ging und geht es einfach dabei, dass diese steten Pauschalisierungen eben nicht hilfreich sind und zudem auch einer Form des Populismus unterliegen, den ich wiederum für ein sehr großes Problem halte. Im Gegensatz zur eigentlichen Begrifflichkeit (Populismus), in dessen Grundgedanke folgend man dann durch stete sukzessive Approximation Informationen und Zusammenhänge weiter vertieft verweilt der schädliche Populismus auf einer einheitlichen Ebene und ist somit auch zusehends verantwortlich für viele falsch platzierte Gleichsetzungen. Genau das ist der Kern meiner Kritik, welchen du nun durch die Argumentation grandios versuchst zu widerlegen ohne mit mir wirklich zu sprechen. Sagte ich bereits: Höfliches "unhöflich".

                  Als Addendum zu dem Ausspruch "Jedem das Seine": Dieser Spruch steht von innen lesbar über dem Haupttor vom Konzentrationslager Buchenwald und ist direkt gemeint mit "Jedem was er verdient". Damit sind wir direkt wieder bei "Gleichheit" denn wir Menschen sind meiner Überzeugung nach sowohl "ungleich" in unserem Sein wie auch den Bedürfnissen als auch "gleich" in unseren Rechten. Es ist direkt beweisbar, dass es oftmals nur um den ersten Teil des vorherigen Satzes geht und der zweite Teil dann erfolgreich ignoriert wird: Die eigenen Bedürfnisse sind dann weit wichtiger als die Rechte Anderer auf gleiche Behandlung. Das ist auch eine sukzessive Approximation und zwar vorzugsweise weg von einem Miteinander hin zu einem Gegeneinander.
                  Und nun übergebe ich das berühmte letzte Wort an dich! Ich debattiere nicht auf dieser Basis, da es irgendwann nur noch um Relativierungen geht statt um Ideale und klare Prinzipien.

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                    Von kraileth am Di, 23. April 2019 um 17:23 #

                    Oh, man kann ganz viel falsch verstehen, wenn man unterschiedliche Voraussetzungen hat. Ich denke aber, daß bei meinen Absätzen eines klar wird: Ich habe mehrfach bewußt "falsch verstanden". Aus dem einfachen Grund, daß ich der Ansicht bin, es existiere nicht die eine richtige / legitime Ansicht, sondern mehrere vertretbare. Mir gefällt übrigens ganz gut, was Du schreibst, insofern bitte nicht denken, ich würde irgendwelche erbitterten Kämpfe ausfechten wollen. Mir geht es eher um das grundlegend "Post-Ideologische", wenn man es so nennen möchte. Man kann die verschiedensten Anschauungen im Brustton der Überzeugung vertreten und ich habe damit kein grundsätzliches Problem - aber gerne mal die eine oder andere Ergänzung. Wenn jemand die Welt durch den Sozialismus retten möchte, gebe ich mitunter freundlich kontra, genauso wie ich den überzeugten Markradikalen darauf hinweise, daß seine "unsichtbare Hand" über und über mit Blut befleckt ist.

                    Bei "gleiche Rechte" sind wir wieder in einem Bereich, den ich ganz gut nachvollziehen kann - das ist das, was ich mit "gleichwertig" meinte, wovon man die gleichen Rechte ableiten kann. Ich werfe Dir nicht vor, die beiden Begriffe ins Spiel gebracht zu haben. Wie bereits gesagt, halte ich deren Einführung auch nicht für glücklich, meine aber, die Motivation dahinter erkennen zu können. Zynismus ist eine recht brauchbare Bewältigungsform des Wahnsinns, der uns alle umgibt. In Zeiten, in denen der Dalai Lama (!) von deutschen GrünInnen per Twitter als "Rassist" geschmäht wird, nachdem er die triviale (aber völlig richtige) Einsicht geäußert hatte, Deutschland könne nicht die ganze Welt bei sich aufnehmen, da kommt man so lange aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus, daß selbst dem gestandenen Headbanger irgendwann schwindlig wird. Von dort aber ist es nur noch ein ganz kleiner Schritt, bei einer passenden oder unpassenden Gelegenheit anzumerken, daß heiße doch heute nicht mehr Idiot, sondern man sage doch längst "Nazi". Dieser Drang wird noch dadurch verstärkt, daß jeder Kleingeist meint, nicht nur überall Nazis sehen zu müssen, sondern vermeintliche Selbstaufwertung betreibt, indem er diese mit einer Selbstverständlichkeit abwertet, wie es hier z.B. JohannesP tut. Ich habe mit bekennenden Nationalsozialisten diskutiert, mehrsprachig, philosophisch gebildet, politisch belesen - und ich kann nicht von mir behaupten, daß ich meinem Gegenüber in jedem Fall gewachsen war. Natürlich: Mit irgendwelchen Totschlag"argumenten" kommt man überall raus, aber das ist unsachlich und eine Niederlage zweiten Ranges. In jedem Fall halte ich es für falsch, diese Menschen pauschal als Idioten zu bezeichnen (weder im heutigen Sinne noch im ursprünglichen als der Gruppe der Idotes) - es wäre besser, sie ernstzunehmen, und sei es als ernsthafte Gegner.

                    Aber gut. Dir gefällt die sogenannte (oder die selbsternannte?) politische Mitte nicht und Du hältst den Populismus unserer Tage für ein großes Problem. Ich will Dir das weder ausreden noch möchte ich es überhaupt bestreiten. Ich habe für die visionslose Mitte und deren zum Selbstzweck erhobenen Machtspielchen persönlich nicht viel übrig. Wir können gerne über Ideale und Prinzipien reden. Ich hielte das sogar für etwas, das viel häufiger der Fall sein sollte. Allerdings ist der von mir bevorzugte Ausgangspunkt ein anderer - ironischerweise aus Hochachtung vor dem, was auch bei Dir durchscheint: Der Fähigkeit, nicht am eigenen Ich klebenzubleiben, sondern weiterzugehen. Ich mag das üppige Verteilen von "Rechten" nicht - vor allem dann nicht, wenn ungeklärt ist, wer diese Rechte vergibt (eine Gottheit, ein König, "die Natur", "der Starke" selbst, ...?). Ich fände es sinnvoller, über Pflichten zu sprechen - und da idealerweise über solche, die wir nicht einander aufnötigen, sondern die von aufgeklärten Menschen freiwillig übernommen werden nach der Erkenntnis daß die Entität "Ich" immer Teilmenge von "All(e)" ist und damit von einem gemeinwohlorientierten Verhalten mittelbar oder unmittelbar profitiert.

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