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Thema: FSFE sieht Aufwärtstrend für freie Software in der Verwaltung

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von alter_Linux_User am Mi, 15. Mai 2019 um 18:15 #

Danke für den Link.

Ich finde das so klasse, dass Sie hier in München angefangen haben, sich von einem Riesen-Konzern mit Monopolstellung unabhängig zu machen und Ihre komplette Verwaltung über ein freies System laufen zu lassen.
Dem würden wir wohl hier auf Pro-Linux alle zustimmen, doch LiMux ist Geschichte und die 90 Mio. Euro für die Rück-Migration zu Microsoft sind da wohl nur ein "Vogelschiss". Die neue Microsoft Deutschland-Zentrale ist nun in München-Schwabing.

Das PIM- und E-Mail-System unserer Uni stellt Ende des Jahres von Linux auf Outlook/Exchange Server um. Alle Forschungspartner anderer Unis mit denen ich zu tun haben (auch aus UK, Italien, Japan, Finnland, Österreich, ...) haben inzwischen Windows 10 und MS-Office auf ihren Laptops. Auf Konferenzen und Projektsitzungen werden inzwischen Präsentationssysteme wir ClickShare verwendet, die nur mit Windows oder MacOS laufen. Von einem Aufwärtstrend für freie Software kann ich beileibe nichts erkennen.

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    Von Josef Hahn am Do, 16. Mai 2019 um 09:56 #

    > Von einem Aufwärtstrend für freie Software kann ich beileibe nichts erkennen.

    Ich weiß auch nicht, wo meine treudoofen Mitmenschen das immer wieder herpopeln, dass da so wäre...

    Ich beobachte das etwa so wie du...

    An der Uni bin ich nicht mehr, aber kurz nachdem ich weg war, hatten sie auch von Linux auf Outlook umgestellt. Ich hatte daraufhin freundlich erbeten, dass sie dort meinen Account dann auch bitte ganz löschen sollen. Noch mehr Exchange-Accounts möchte ich nicht.

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      Von alter_Linux_User am Do, 16. Mai 2019 um 13:02 #

      ich bin beruflich an der Uni und für einen bestimmten Bereich auch Admin. Es gibt hier nur dort, wo es anders nicht geht (SuperComputing) Linux. Für Office, CAD, FEM, oder sogar Virtualisierung müssen hier kommerzielle Lizenzen gekauft werden. Überwiegend von Steuergeldern wohlgemerkt. Da lob ich mir das CERN. Für die Verarbeitung der gigantischen Datenmengen wird konsequent mit OpenSource entwickelt. Die Steuergelder werden in Technologien und KnowHow investiert, die allen offen stehen.

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        Von Josef Hahn am Do, 16. Mai 2019 um 13:40 #

        > Die Steuergelder werden in Technologien und KnowHow investiert, die allen offen stehen.

        Naja, so werden die Steuergelder halt so investiert, dass ein paar große Jungs davon dick profitieren.

        Das müssen die Vorzüge der "repräsentativen Demokratie" sein... :) Im Land des CERN denkt man da ja auch ein bisschen anders drüber...

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