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Thema: Schulamt Bern rudert bei Open Source zurück

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anonymous am Mi, 4. Dezember 2019 um 11:40 #

Soll das ein Argument sein?

Soll das ein Beitrag sein?

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    Von klopskind am Mi, 4. Dezember 2019 um 14:16 #

    Es ist ein Beitrag zur Klärung der Bedeutung Ihres Kommentars bzw. der Präzisierung (oder Existenz) der dahinterstehenden Intention.

    Wieso ist das nötig? Weil Ihr Kommentar unlogisch ist. Im Eingangskommentar wurde keinerlei Aussage darüber getroffen, wie demokratisch oder freiheitlich die Beispiele Russland und China seien. Zudem wurde dies weder impliziert noch suggeriert. Es ging um vermeintliche Vorschriften für öffentliche Ausschreibungen für Softwareentwicklungen in jenen Beispielländern, welche vergleichend zu etwaigen Vorschriften westlicher Nationen als Kritik an diesen dienen sollte.
    Wie stellen Sie diesen Zusammenhang her?

    Ob diese Behauptungen bzw. der darauf beruhende Vergleich nun tatsächlich korrekt sind, ist eine andere Frage, die vermutlich einen diskussionswürdigen Punkt darstellen würde. Aber soweit ich es überblicken kann, wurde dagegen bisher nichts eingewendet.

    Jedenfalls, d.h. selbst wenn die Russland oder China keine gültigen Beispiele in diesem Sinne wären, stellt Ihr Kommentar kein Argument gegen die Legitimität der Kritik der Autorin/des Autors des Eingangskommentars (green2018) dar.
    Ihr Kommentar wirkt aber so, als solle er dieser gegensätzlichen Intention zweckdienlich sein. Deswegen auch meine implizite Frage nach der Intention Ihres Kommentars.

    Die Kritik der Autorin/des Autors des Eingangskommentars (green2018) an der Einstellung westlicher Nationen gegenüber gesetzlichen Vorschriften für öffentliche Ausschreibungen für Softwareentwicklungen ist berechtigt. Die genannten Beispiele beweisen nicht nur, dass es tatsächlich möglich ist, in jenen Ausschreibungen OSS als Ergebnis gesetzlich vorzuschreiben, sondern auch, dass es in anderen Staaten und Verwaltungsregionen für gesellschaftlich sinnvoll und vorteilhaft erachtet wird.

    Die Autorin/der Autor des Eingangskommentars hat auch keine Absichten formuliert, deswegen den Wohnsitz in ein anderes Land verlegen zu wollen. Und möglicherweise wohnt die Person bereits in einem solchen Land - wer weiß. Ihr jedoch nahezulegen, allein aufgrund der kritikstützenden Erwähnung von Positivbeispielen, die im Sinne der FSFE-Kampagne 'Public Money! Public Code!' stehen, umzuziehen, halte ich für unangebracht. Es ist auch nicht zielführend - was natürlich vom Ziel abhängt. Was war gleich das Ziel Ihres Kommentars? Deswegen meine obige Frage.

    Übrigens bin ich mir relativ sicher, dass sich ein Land finden lässt, dass die gewünschten Ausschreibungsvorschriften beschlossen hat, sowie weitestgehend demokratisch und freiheitlich zu bewerten ist - sogar nach Ihren Maßstäben. (Welche Maßstäbe sind das eigentlich? Wäre Ihnen Italien gut genug?)

    In diesem Sinne lautet meine Antwort auf Ihre Frage: Wie man's nimmt. Aber ob Sie das akzeptieren (wollen), hängt allein an Ihnen.

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