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Mo, 14. Januar 2019, 12:43

Software::Video

VLC mit über drei Milliarden Downloads

Wie die Entwickler des freien Multimediaplayers VLC bekannt gaben, wurde ihre Anwendung mittlerweile über drei Milliarden Mal heruntergeladen. Einer der Gründe ist unter anderem die stetig wachsende Funktionalität, die in einer der kommenden Versionen unter anderem um eine Unterstützung von AirPlay erweitert werden soll.

VLC unterstützt fast alle Formate

VideoLan Project

VLC unterstützt fast alle Formate

Der VLC Media Player wird seit 1999 vom VideoLAN-Team entwickelt und stellt einen Teil der kompletten Streaminglösung des Teams dar. Ursprünglich wurde die Applikation unter dem Namen VideoLAN Client entwickelt. Seit dem 1. Februar 2001 steht der VLC Media Player unter den Bedingungen der GNU General Public License und kann somit kostenlos verbreitet und von jedermann verbessert werden. Die Applikation bietet eine breite Unterstützung für viele Formate und beherrscht auch die Wiedergabe von physikalischen Medien. Außerdem kann sie Streams abspielen und als Server arbeiten. Dabei unterstützt VLC verschiedene Protokolle. Geschätzt wird der Player von vielen Anwendern vor allem durch die hohe Kompatibilität mit einer Vielzahl von Formaten und Codecs, wodurch er beinahe alles wiedergeben kann.

Wie die Entwickler bekannt gaben, spiegelt sich der Funktionsumfang auch am Interesse der Nutzer wider. So wurde die Applikation laut Aussage der Entwickler mittlerweile über 3 Milliarden Mal heruntergeladen. Auf diesen Umstand machte das Team aufmerksam, indem es einen Zähler aus mobilen Geräten auf seinem CES-Stand aufbaute und die Zahl der Downloads medienwirksam Ende der vergangenen Woche zählte. Ein Viertel der Zugriffe komme dabei von mobilen Geräten, so das Team.

Zudem gab Jean-Baptiste Kempf, einer der Hauptentwickler von VLC, Pressevertretern einen groben Ausblick auf die kommenden Funktionen der Anwendung. Eine der interessantesten dürfte dabei die Unterstützung von Apples AirPlay sein. Nutzern von Apple-fremden Plattformen, wie beispielsweise Android, soll es künftig möglich sein, wiedergegebene Inhalte direkt auf Apples Geräte zu streamen. Fertig sein soll die neue Funktionalität in knapp einem Monat.

Eine weitere Neuerung einer der kommenden Versionen wird eine verbesserte Unterstützung von VR-Geräten sein. Unter anderem soll es möglich sein, 2D-Inhalte leichter auf VR-Geräten wiederzugeben. Das Team greift dabei nicht auf die offiziellen SDKs der Hersteller zurück, die den Code von VLC um Hunderte von Megabytes aufblähen würden, sondern reimplementierte die Funktionalität in Eigenregie. Das hat unter anderem zur Folge, dass der neue Code nicht nur schnell ist, sondern auch klein gehalten werden konnte. Wann die komplette Funktionalität allerdings fertig ist, steht noch nicht fest.

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Kommentare (Insgesamt: 18 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[3]: Die liebe Physik (Homer Simpson, Mo, 4. Februar 2019)
Re[2]: Die liebe Physik (Janko Weber, Fr, 1. Februar 2019)
Re: Genau, im krassen Gegensatz zur gnomeinternen Lösung (GRRR, Sa, 19. Januar 2019)
Re: Die liebe Physik (Verfluchtnochmal_5987109, Fr, 18. Januar 2019)
Re[8]: Seit wann sagen denn Downloadzahlen etwas über die Sicherheit aus? (GRRR, Do, 17. Januar 2019)
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