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Thema: Debian 10.1 »Buster« angekündigt

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Ghul am Mi, 7. August 2019 um 08:18 #

Es ist echt schlimm, dass das gdb Debugger Frontend KDbg bei Debian stable schon 4 Jahre alt ist, obwohl es schon lange neuere Versionen gibt.

Aktuelle KDbg Version = 3.0.0 vom Dez 2017
Kdgb Version in Debian Stable = 2.5.5 vom Februar 2015

Zwischen der Version 3.0.0 und 2.5.5. gab es noch 3 weitere.

Man Vergleiche selbst:
kdbg Webseite

Debian Paket

D.h. die Debian Leute habe es nicht einmal hingekriegt, nach einer Debian stable Version (stretch) dazwischen, dieses Paket upzudaten.

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    Von spaetschicht am Mi, 7. August 2019 um 08:56 #

    ja, es fehlt IMO der Paketbetreuer

    hier im tracker:
    https://tracker.debian.org/pkg/kdbg

    This package has been orphaned. This means that it does not have a real maintainer at the moment. Please consider adopting this package if you are interested in it. Please see bug number #803878 for more information.

    Bugreport:
    https://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=803878

    Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 07. Aug 2019 um 08:57.
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      Von Andy_m4 am Mi, 7. August 2019 um 12:30 #

      ja, es fehlt IMO der Paketbetreuer
      Ja. Das kann immer mal wieder vorkommen.
      Schön wäre es natürlich, wenn es irgendwie auf Anhieb klar erkennbar ist, das ein Paket zur Zeit nicht betreut wird.
      Weil es ja u.a. auch eine Sicherheitsrelevanz hat, wenn z.B. Security-Patches nicht mehr kommen.

      Oder damit der Anwender auch weiß woran er ist. Fehlende Aktualisierungen können ja auch daran liegen, das das Programm in neueren Versionen z.B. wegen Abhängigkeiten schwierig nach Debian zu portieren ist.

      Klar wird das vielleicht irgendwo in Mailinglisten, Trackern oder was weiß ich diskutiert werden. Nur kostet das halt auch Mühe und der Betroffene muss auch erst mal wissen, wo er suchen muss.

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        Von spaetschicht am Mi, 7. August 2019 um 13:19 #

        Ich erahne, worauf du hinaus möchtest, Andy,

        es fehlen halt Leute!

        aber du schrobst schon in deinem anderen Post, dass die com an dieser Stelle dem interessierten Anwender zu Seite stehen sollte. Das wäre auch mein erster Anlaufpunkt, danach gehts zum bugtracker und auf die deb-mailinglisten.

        es gilt immer noch die alte Regel:
        wenn was nervt, dann bitte selber Hand anlegen!

        Ich hatte extra den Teil rauskopiert, in dem steht, das die gui verwaist ist und sich Interessierte melden können.

        Dies löst nicht das allg. benannte Problem (wo findet der $usr schnell eine Antwort), zeigt aber einen Weg auf, der interessierten Menschen eine Möglichkeit gibt,. selber ein Problem zu lösen, oder sich an der Lösung zu beteiligen.

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        Von Ghul am Mi, 7. August 2019 um 17:11 #

        Ja, solche Informationen sollten über das Paketsystem abrufbar sein.

        Es sollte insbesondere von den installierten Paketen diejenigen auflisten können, die keinen Maintainer haben oder die derzeit Sicherheitslücken haben, die noch nicht gestopft wurden.

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    Von Andy_m4 am Mi, 7. August 2019 um 12:24 #

    D.h. die Debian Leute habe es nicht einmal hingekriegt, nach einer Debian stable Version (stretch) dazwischen, dieses Paket upzudaten.
    Ja. Es gibt durchaus einiges an veralteten Paketen bei Debian.

    Umgekehrt könnte man aber auch sagen:
    "Linux" lebt vom mitmachen. Du könntest Dich ja theoretisch auch selbst darum kümmern das es ein aktuelleres Paket gibt. :-)

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      Von Ghul am Mi, 7. August 2019 um 17:28 #

      Du könntest Dich ja theoretisch auch selbst darum kümmern das es ein aktuelleres Paket gibt.

      Klar, es wäre für die Debian Leute aber auch mal ratsam den Leuten den Weg zu einem Debian Maintainer zu erklären.

      Gibt man bspw. in Youtube in der Suchfunktion den Satz:

      "Wie wird man Debian Maintainer?"
      oder
      "How to become a Debian maintainer?"

      ein, dann findet man nicht ein einziges, zu der Suchanfrage, wirklich passendes Video in englischer oder deutscher Sprache in der inzwischen über 10 Jahre alten Youtube Datenbank.

      Das beste was ich gefunden habe waren die Videos:
      ebConf17: A newbie's newbie guide to Debian, presented by Helen Koike

      und
      Erstellung eigener Debian/Ubuntu Pakete

      Das erste scheint vom Titel mehr eine Einführung in Debian für Windows Umsteiger zu sein.
      Das zweite scheint nur zu erklären wie man Pakete für Debian erstellt, nicht aber, wie man Debian Maintainer wird.
      Also nichts wirklich passendes.
      Vielleicht täuscht der Titel auch, aber wie viele Videos soll man denn gucken, bis man wirklich ein passendes findet, das wirklich die Frage beantwortet?

      Ich sage es mal so, wenn die Debian Leute wirklich mehr Leute benötigen, dann sollten sie einen Vortrag darüber machen, wie man das wird, wie der Ablauf zum Stopfen von Sicherheitslücken ist, worauf man achten muss, welche Tipps sie haben und schlichtweg ihre Erfahrung in den Debian Community Prozess einbringen.
      Am besten als Videoserie, denn es macht natürlich Sinn das bauen eines Debian Pakets vom Prozess des Stopfens von Sicherheitslücken zu trennen.
      Idealerweise sollte der Vortrag für das Ansehen am Computer geeignet sein und noch Beispiele an tatsächlichem Code enthalten.

      Klar, es gibt natürlich auf der Debianwebseite Artikel, die man durchlesen kann, aber in der Youtube Zeit wäre ein Video eine sehr sinnvolle Ergänzung. Nur mal so als Vorschlag.

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        Von Andy_m4 am Mi, 7. August 2019 um 17:49 #

        Klar, es wäre für die Debian Leute aber auch mal ratsam den Leuten den Weg zu einem Debian Maintainer zu erklären.
        Gehst Du auf die Debian-Homepage, klickst auf Entwickler-Ecke und dann auf "Zu Debian beitragen" und landest dann hier:
        https://www.debian.org/devel/join/

        Sieht nach nem brauchbaren Startpunkt aus.

        Warum ich mit der Suche ausgerechnet bei Youtube beginnen sollte statt auf der Debian-eigenen Homepage erschließt sich mir da nicht so ganz.

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          Von Ghul am Mi, 7. August 2019 um 18:03 #

          Sieht nach nem brauchbaren Startpunkt aus.
          Hast du mein Kommentar komplett gelesen?

          Ich schrieb:
          "Klar, es gibt natürlich auf der Debianwebseite Artikel, die man durchlesen kann, aber in der Youtube Zeit wäre ein Video eine sehr sinnvolle Ergänzung. Nur mal so als Vorschlag."

          Warum ich mit der Suche ausgerechnet bei Youtube beginnen sollte statt auf der Debian-eigenen Homepage erschließt sich mir da nicht so ganz.

          Die könenn die Videos natürlich auch noch auf andere Plattformen, wie bspw. https://media.ccc.de/ uploaden, aber wenn es um Video Streaming geht, dann ist Youtube in der Regel die erste Anlaufplattform.
          Das zu verkennen wäre ignorant.

          Im übrigen liesen sich die Videos auch auf der eigenen Seite einbetten. Debian kann natürlich auch die Videos auf den eigenen Servern laden und die Traffickkosten dann selber zahlen, aber wozu, wenn man hier YT nutzen könnte?

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            Von Andy_m4 am Do, 8. August 2019 um 14:18 #

            Ich schrieb:
            "Klar, es gibt natürlich auf der Debianwebseite Artikel, die man durchlesen kann, aber in der Youtube Zeit wäre ein Video eine sehr sinnvolle Ergänzung. Nur mal so als Vorschlag."
            Sorry. Mir war nicht ganz klar, das sich das darauf bezieht. Weils halt nicht nur ein einzelner Artikel ist, sondern eine ganze Sammlung an Ressourcen.

            Offenbar geht es Dir ganz konkret darum Videomaterial zu haben. Wobei ich selbst Videos in dem Kontext eher unglücklich finde. Es gibt Sachen, da sind Videos sehr gut. Aber Videos haben auch eine Reihe an Nachteilen. Man kann nur schwer zu einen gewissen Punkt springen. Einbindung von externen Ressourcen (Links auf irgendwas) ist eher umständlich. Suche innerhalb eines ist auch nicht möglich.

            Aber gut ist Geschmackssache. Und ja klar. Man kann immer mehr machen. Und man sollte es Einsteigern auch nicht unnötig schwer machen. Nur auf der anderen Seite müssen sich diese Angebote die mit Aufwand verbunden sind ja auch "rentieren".
            Und ich selbst glaube, das dies es ab einen gewissen Punkt es kaum noch tut.

            Erfahrungsgemäß läuft das meist so ab, das man in solche Sachen reinrutscht.
            Jemand benutzt Distribution ABC und kommt die die Verlegenheit Programm XYZ benutzen zu müssen/wollen. Distribution ABC hat das aber nicht oder nur ne veraltete Version. Also kompiliert er es irgendwie selbst um es zu nutzen. Irgendwann denkt er "Na das händisch kompilieren ist irgendwie doof. Zumal das Programm auch noch auf 3 anderen Rechnern laufen soll. Mach ich mal ein Paket was ich dann über die Paketverwaltung installieren kann".

            Und das läuft halt auch schon ne Weile ganz gut. Du bekommst sogar Anfragen von Leuten, ob Du das Paket denen nicht geben könntest weil die das auch brauchen und dann kommst Du auf den Trichter: "Na wenn das so ist, dann könnte man das ja auch direkt in Distribution ABC integrieren. Ich baue das Paket ja sowieso weil ich es brauche. Dann kann ich es auch der Allgemeinheit zur Verfügung stellen". Und dann schickst Du es halt bei den Leuten von ABC ein und l#ässt Dir mal drüber schauen und so rutscht man dann sukzessive in so eine Rolle.

            Auf der anderen Seite:
            Wenn einer nicht möchte, dann kannst du dem auch ein roten Teppich ausrollen. Der wird immer ne Ausrede finden, warum er das nicht machen kann.

            Von daher glaube ich, das solche Sachen nur begrenzt was bringen.
            Nichtsdestotrotz wird natürlich kaum ein Debianer nein sagen wenn Du ihm so ein Video machst und zur Verfügung stellst. Wie schon gesagt. Immer nur fordern ist da ein bisschen zu wenig.

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