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Mo, 2. September 2019, 11:38

Gemeinschaft::Personen

Alexandre Oliva tritt dem Vorstand der Free Software Foundation bei

Die Free Software Foundation verkündete letzte Woche die Erweiterung des Vorstands der Stiftung um den langjährigen Free-Software-Aktivisten Alexandre Oliva.

Alexandre Oliva

Die Free Software Foundation (FSF) hat ihren Vorstand, der bisher sieben Mitglieder zählte, um den aus Brasilien stammenden langjährigen Free-Software-Aktivisten Alexandre Oliva ergänzt, wie im Blog der Organisation zu lesen ist. Weitere prominente Namen im Vorstand der FSF sind neben Richard M. Stallman auch Benjamin Mako Hill oder Bradley M. Kuhn. Als langjähriger Streiter für freie Software und als Gründer der FSF Lateinamerika bringt Oliva jahrzehntelange Erfahrung aus der Gemeinschaft freier Software in den FSF-Vorstand ein.

Er ist zudem seit 2012 Hauptentwickler des seit 2007 veröffentlichten GNU Linux-libre-Projekts, einer Version des Linux-Kernels, die alle nicht freien Bestandteile aus dem Quellcode des Kernels entfernt. Die Linux-libre-Kernel werden von den von der FSF und dem GNU-Projekt empfohlenen Distributionen gNewSense, Parabola, Freenix, Guix, Dragora GNU, Musix GNU, Trisquel und BLAG als Standard-Kernel eingesetzt.

Oliva ist seit 1993 Mitwirkender des GNU-Projekts und ein versierter öffentlicher Redner und Autor, wenn es um die Bedeutung von Softwarefreiheit geht. Von 2000 bis 2019 arbeitete er als Entwickler bei Red Hat an Compilern und leistete Beiträge zu wichtigen Komponenten der GNU-Werkzeuge wie GCC und der GNU C-Bibliothek. Vor kurzem hat er mit der Veröffentlichung eines Manifests die Gründung des 0G-Projekts angekündigt, einer Zukunftsvision für Mobiltelefone, die die Nutzer von der ständigen Gefahr der Massenüberwachung befreit.

John Sullivan, Geschäftsführer des FSF, kommentierte Olivas Ernennung: »Alexandre 'Alex' Olivas unerschütterliches Engagement für die Prinzipien der freien Software und seine technischen Beiträge, die darauf abzielen, anderen [...]zu helfen, ein freies Leben zu führen, haben viele von uns in der FSF und in der freien Softwarebewegung inspiriert. Das sind großartige Neuigkeiten für unsere Mitglieder und Unterstützer – die FSF wird von seinem verstärkten Engagement enorm profitieren.«

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