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Thema: Braucht eine grafische Oberfläche Netzwerktransparenz?

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Von theBohemian am Sa, 20. November 2010 um 12:06 #

http://lwn.net/Articles/413335/

Im übrigen ist es so, dass MeeGo sich vor allem für die Nicht-X11 Lösung interessiert, weil direkter Zugriff auf die Display Hardware in der Embedded Welt einfach Trumpf ist. Android schreibt auch direkt in den Framebuffer und startet nicht erst ein X11. Unter Maemo5 habe ich von der Netzwerktransparenz nichts, weil bestimmte Bibliotheken, die im Zusammenspiel mit 'ssh -X' gebraucht werden nicht in der Distribution sind.

Dieses Geschrei und Geplärre um X11/X.ORG ist total albern: Niemand nimmt euch die Computer weg, die gerade vor eurer Nase stehen. Da probieren nur einige tüchtige Leute etwas Neues aus und wollen damit ein spezifisches Problem lösen.

Im übrigen ist man auch im Fedora-Lager an Wayland interessiert und diesen Satzteil kann ich nur unterstreichen: 2and the downsides are pretty negligible despite
the fear from the peanut gallery."

Und was ich an dieser Stelle auch noch nie erwähnt gefunden habe: Es gibt da draussen eine Welt wo richtig viel Kohle mit GNU/Linux und freier Software verdient wird. Und dieser Teil der Gemeinschaft gibt auch die Richtung an in die entwickelt wird.

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    Von bla am Sa, 20. November 2010 um 14:47 #

    Und was ich an dieser Stelle auch noch nie erwähnt gefunden habe: Es gibt da draussen eine Welt wo richtig viel Kohle mit GNU/Linux und freier Software verdient wird. Und dieser Teil der Gemeinschaft gibt auch die Richtung an in die entwickelt wird.

    Das würde ich so pauschal nicht sagen. Beispiel Linux Kernel 2.6.35: den größten Anteil an allen Contributions haben mit ~16-17% die `Freiwilligen', danach kommt Red Hat als aktivste Firma mit ~12-13%. Die Zahlen stammen aus dem Kernel Report von Jon Corbet und waren im Verlauf der letzten Jahre relativ gleichbleibend.

    Ach ja, der Begriff `Gemeinschaft' ist hier IMO deplatziert. Es gibt keinen Gemeinschaftssinn. Viele dieser Firmen setzen auf Open Source (`Freie Software' vermeide ich an dieser Stelle) weil es sich rechnet, und aus keinem anderen Grund. Red Hat ist darunter eine, wenngleich bedeutende, Ausnahme. Mag etwas pedantisch sein, aber heutzutage wird alles Mögliche als Gemeinschaft bezeichnet, das überhaupt keine ist.

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