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Thema: Was halten Sie von proprietären, käuflichen Applikationen?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von glasen am Fr, 3. Juni 2011 um 20:26 #

Ich hab mir damals auch NeroLinux gekauft, da es das einzige Brennprogramm war, welches MP3-Dateien On-The-Fly auf Audio-CDs brennen konnte. Alle anderen damaligen Programme mussten die MP3-Dateien erst umständlich umwandeln. Und das dauerte damals fast genauso lange wie die eigentlich CD zu brennen.

Zurück zum eigentlichen Thema:

Ich habe schon schon einige proprietären Programme für Linux gegönnt. Meistens war der Grund, dass die freien Varianten qualitativ nicht mit den proprietären Varianten mithalten konnten.

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    Von zettberlin am Fr, 3. Juni 2011 um 23:07 #

    >das einzige Brennprogramm war, welches MP3-Dateien On-The-Fly auf Audio-CDs brennen konnte

    Ist es nicht, es ist nur so gestaltet, dass Du nicht direkt sehen kannst, wie es die MP3Dateien erst umständlich in CD-taugliche WAV-Daten umwandelt. MP3, OGG oder sonstwelche Audiodaten, die eben kein WAV in 44.1/16 sind, müssen immer umgewandelt werden.

    >Ich habe schon schon einige proprietären Programme für Linux gegönnt. Meistens war der Grund, dass die freien Varianten qualitativ nicht mit den proprietären Varianten mithalten konnten.

    Davon gibt es sicher einige Fälle, vorausgesetzt, die Progs sind auch nativ für Linux.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 03. Jun 2011 um 23:08.
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      Von Katar am Sa, 4. Juni 2011 um 18:33 #

      1. Heißt On-the-fly nicht das Programmverhalten vorm Nutzern verborgen wird.
      2. WAV kein taugliches Format für eine Audio-CD.
      3. Nativ oder nicht, die meisten Linuxprogramme überleben nicht das erste Jahr. Und Usability steht bei den Programmieren nicht gerade Hoch im Kurs.

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        Von zettberlin am Sa, 4. Juni 2011 um 19:32 #

        > 2. WAV kein taugliches Format für eine Audio-CD.

        CDDA ist de facto mit MSWAV 44.1/16 identisch.

        Was Du mit Deinem nachlässig formulierten Hinweis zu sagen versuchst, kann ich nur vermuten: Du glaubst, die etwas unpräzise Bezeichnung, die ich verwendet habe, würde darauf hinweisen, dass ich auch nicht weiss, wovon ich rede?

        Für den Nutzer am PC bedeutet das Brennen einer Audio-CD immer, dass Dateiformate umgewandelt werden müssen. Bei WAV 44.1/16 ist dieser Vorgang so minimal, dass man die Umwandlung tatsächlich vernachlässigen kann. Für alle anderen Formate muss *jedes* Programm transcodieren.

        Worauf ich hinaus will: wer glaubt: "wenn ich mir Nero kaufe, kann ich MP3-Dateien endlich direkt auf Audio-CD brennen." irrt sich.
        Wenn Nero den Umwandlungsprozess so aussehen lässt, ist das ein vernünftiges, offenbar funktionierendes Konzept. Jedes Programm, das diesen Vorgang anders handhabt, hat auch ein vernünftiges Konzept(solange es nicht jede in ein Audio-CD Projekt gezogene Datei sofort umwandelt).

        Ich will gar nicht in Abrede stellen, dass Nero gegenüber K3b Vorteile hat. Ich finde heute noch, dass für Audio CD Jens Fangmeiers uraltes Feurio das besser kann als K3B. K3b kann es aber gut genug und diese "On the fly"-Geschichte scheint mir kein relevanter Vorteil zu sein.

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