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Do, 29. März 2018, 09:32

Software::Spiele

»Neverwinter Nights: Enhanced Edition« für Linux freigegeben

Nachdem die Spieleportierer von Beamdog bereits in der Vergangenheit diverse Titel von Bioware für Linux veröffentlichten, hat das Unternehmen nun auch eine überarbeitete Version des Spieleklassikers »Neverwinter Nights« für das freie Betriebssystem vorgestellt.

Neverwinter Nights: Enhanced Edition

beamdog.com

Neverwinter Nights: Enhanced Edition

»Neverwinter Nights« des kanadischen Unternehmens BioWare gehört zu den Klassikern der Computer-Rollenspiele. Das Spiel wurde 2002 von Atari veröffentlicht und durch ein Team ersonnen, das sich bereits mit »Baldur's Gate II« einen Namen machte. Das Spiel setzt auf das Regelwerk der 3. Edition von Dungeons & Dragons (D&D) auf und spielt in der Umgebung der namensgebenden Stadt Niewinter (Neverwinter), die durch eine Pestseuche heimgesucht wurde.

Der Spieler erschafft beim Beginn einen eigenen Charakter, der über verschiedene Attribute, Talente und Fähigkeiten verfügt. Gesteuert wird der Charakter dann in einer 3D-Welt aus der Third-Person-Perspektive. Trifft er befreundete Charaktere, kann er in zahlreichen Dialogen die Geschichte hinter dem Schicksal der Bewohner erkunden. Die Dialogführung selbst wurde als Baumstruktur gestaltet. Bei der Erkundung der Welt erlebt der Spieler zahlreiche Abenteuer und muss nicht selten in taktischen Kämpfen nach dem Prinzip »Echtzeit-mit-Pause« gegen Gegner behaupten.

Fotostrecke: 12 Bilder

Neverwinter Nights: Enhanced Edition
Neverwinter Nights: Enhanced Edition
Neverwinter Nights: Enhanced Edition
Neverwinter Nights: Enhanced Edition
Neverwinter Nights: Enhanced Edition
Nachdem »Neverwinter Nights« bereits seit 2002 für Linux verfügbar ist, steht nun auch die von Beamdog durchgeführte Überarbeitung für das freie Betriebssystem bereit. Neben dem Hauptspiel beinhaltet »Neverwinter Nights: Enhanced Edition« auch die Erweiterungen »Der Schatten von Undernzit« (»Shadows of Undrentide«) und »Die Horden des Unterreichs« (»Hordes of the Underdark«) sowie die Premium-Module »Kingmaker«, »ShadowGuard« und »Witch’s Wake«. Gegenüber dem Original wurde laut Aussage von Beamdog die Oberfläche an den neuesten Stand der Technik gebracht die Grafik verbessert. Unter anderem sollen Pixel-Shader und Nachbearbeitungseffekte für eine bessere Darstellung der Welt sorgen. Kontrast, Dynamik und Schärfentiefe können zudem nach Wunsch eingestellt werden.

Die Systemvoraussetzungen sind mindestens eine Dual-Core-CPU, 1 GB Speicher, eine OpenGL-kompatible Grafikkarte und 10 GB Festplattenspeicher. Wer alte Spielstände und Module des Originals besitzt, kann sie weiterhin nutzen.

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