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Mi, 20. Juni 2018, 12:32

Software::Distributionen::Suse

Suse präsentiert CaaS-Plattform 3

Der Linux-Distributor Suse hat seine CaaS-Plattform in Version 3 vorgestellt. Die Plattform verwaltet Container mittels Kubernetes und Helm und lässt sich nun besser in Rechenzentren integrieren und neu konfigurieren, kann Container-Images in einer privaten Registry halten und bringt die neue Container-Laufzeitumgebung CRI-O mit.

Novell

Neun Monate nach Version 2 hat Suse die Suse CaaS-Plattform 3 vorgestellt. Suse CaaS (Container as a Service)-Platform bietet den Suse-Kunden die Möglichkeit, Container effektiv zu verwalten. Laut Suse bietet die Plattform durch eine aktuelle Version von Kubernetes eine umfassende Container-Management-Lösung für Unternehmen. Abteilungen für Anwendungsentwicklung und DevOps können mit der Suse CaaS-Plattform einfach containerbasierte Anwendungen und Dienste einführen, verwalten und skalieren. Dabei soll die Handhabbarkeit der Lösung im Mittelpunkt stehen. Die Plattform deckt die Bereiche Infrastruktur, System, Prozessintegration, Plattformsicherheit und Lifecycle Management umfassend ab. Interessenten können Suse wegen Preis und Verfügbarkeit des neuen Produkts kontaktieren.

Version 3 kommt mit der neuesten Version 1.9 von Kubernetes und nutzt darüber hinaus Helm zur Verwaltung von Anwendungen, die auf vielen Knoten parallel laufen. Das schlanke Basissystem MicroOS wurde auf den neuesten Stand des Suse Linux Enterprise Server gebracht. Die CaaS-Plattform lässt sich auch leicht auf den öffentlichen Clouds von Amazon, Microsoft und Google zum Einsatz bringen.

Neu sind unter anderem erweiterte Auswahlmöglichkeiten für Cluster-Optimierung. So wurde die Integration in Rechenzentren erweitert und Cluster lassen sich leichter umkonfigurieren. Das Aufsetzen einer Kubernetes-Umgebung wurde vereinfacht. Auch der Kubernetes Software Load Balancer ist jetzt verfügbar und kann einfach konfiguriert werden. Das Tuning des MicroOS Container-Betriebssystems wurde durch ein neues Werkzeug leichter.

Ein Container-Image kann jetzt einmalig von einer externen Registry heruntergeladen werden, als Kopie in einer lokalen Registry gespeichert und im Cluster verteilt werden. Die Verbindung zu einem internen Proxy statt zu einer externen Registry sowie das Herunterladen von einem lokalen Cache verbessert die Sicherheit und die Leistung. Zusätzlich steht jetzt die schlanke Container-Laufzeitumgebung CRI-O zur Verfügung, die gezielt für Kubernetes entwickelt wurde.

Die Einführung und Verwaltung von lange laufenden Anwendungen wird jetzt durch das Kubernetes Apps Workloads API deutlich vereinfacht. Dieses API erleichtert allgemein die Orchestrierung (Selbstheilung, Skalierung, Updates, Beenden) von allen gebräuchlichen Arten von Anwendungen.

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