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Fr, 5. Juli 2019, 09:50

Software::Mobilgeräte

LineageOS öffnet Patreon-Seite

Wie die Entwickler des aus der Asche von Cyanogenmod hervorgegangenen LineageOS bekannt gaben, können Nutzer das Projekt finanziell mit einer monatlichen Spende unterstützen.

LineageOS

LineageOS war Ende 2016 aus der Asche von Cyanogenmod hervorgegangen, das bis zu diesem Zeitpunkt eine der populärsten Android-Abwandlungen war. Cyanogenmod selbst musste eingestellt werden, nachdem sich die Firma hinter dem Projekt finanziell übernommen hatte und einige erhoffte Geschäfte nicht zustande kamen. Mitte 2016 musste das hinter der Abwandlung stehende Unternehmen die meisten Mitarbeiter entlassen und kündigte schlussendlich an, zum Jahresende die Server abzuschalten. Doch als freies, quelloffenes Projekt ist Cyanogenmod nicht untergegangen. Unter dem Namen LineageOS kündigte ein neues Projekt seine Existenz an, das den Quellcode von Cyanogenmod übernehmen und weitermachen wollte.

Knapp drei Jahre nach der Gründung hat LineageOS eine große Beliebtheit als Android-Alternative erlangt. Insbesondere Nutzer, die Wert auf Privatsphäre legen, finden in LineageOS einen Zufluchtsort – das System verzichtet auf Google-Apps und proprietäre Erweiterungen, die potenziell die Privatsphäre der Nutzer bedrohen.

Wie allerdings bei vielen freien Projekten oftmals der Fall kämpft auch LineageOS stets um Ressourcen, Entwickler und finanzielle Mittel. Erschwerend konnt noch hinzu, dass das hinter LineageOS stehende LineageOS LLC keine gemeinnützige Organisation nach 501(c)(3) ist, sondern ein Unternehmen. Dementsprechend sind die Entwickler nicht in der Lage, beispielsweise Spendenquittungen auszustellen, und profitieren auch nicht von steuerlichen Vergünstigungen.

Nachdem das hinter dem Projekt stehende Team bereits seit geraumer Zeit mit PayPal-Zahlungen unterstützt werden kann, richteten die Entwickler nun eine Patreon-Seite ein. Damit soll Nutzern eine weitere Möglichkeit gegeben werden, das Projekt finanziell zu unterstützen. Für das Team selbst ist diese Art der Zahlung zudem planbarer, da sie eine wiederkehrende Einnahmequelle haben und somit ihre Einkünfte besser verteilen können. Als Gegenleistung sollen alle Unterstützer unter anderem Zugriff auf »exklusive Inhalte« erhalten.

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