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Thema: Debian 10 »Buster« freigegeben

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Tamaskan am Mo, 8. Juli 2019 um 09:40 #

Weiß jemand, warum in Buster die Unterstützung für die Exchange Web Services aus Evolution entfernt wurde (Paket evolution-ews)? In Stretch ist es noch verfügbar, ebenso in Sid. Das ist schon ein ziemlicher Showstopper für mich - ich habe echt überlegt, ob ich mal ein Stable als Desktop ausprobieren sollte.

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Von Neptun am Mo, 8. Juli 2019 um 10:15 #

Nun wo die grossen Distributionen Fedora, Ubuntu, Arch, OpenSuse wie auch Debian und viele kleinere Distros unter GNOME zukünftig auf Wayland setzen, kann man davon ausgehen, das Wayland unter GNOME zum Standard wurde mit den Oberflächen KDE-Plasma, Deepin Desktop Environment, Enlightenment und Mate etc. weiter ausgebaut wird.

Auch der Installer ,,Calamares'' der in Manjaro, KaOS, KDE Neon, Lubuntu, Netrunner, ArcoLinux und viele weitere Distros nun auch von Debian benutzt wird, sehe ich als sehr vorteilhaft für dessen Weiterentwicklung, Verbesserung und für eine besseren Überblick als jedes Rad neu zu empfinden.

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    Von kamome umidori am Mo, 8. Juli 2019 um 10:32 #

    Ja, aber … ;)

    > Wayland scheint zum Standart zu werden

    Zu dem hier
    https://de.wikipedia.org/wiki/Standart_(Zeitung)
    oder einem auf Basis dieses Siegels?
    https://en.wikipedia.org/wiki/File:WaylandMA-seal.png

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    Von Marzipanschweinchen am Mo, 8. Juli 2019 um 10:44 #

    Welcher Zusammenhang besteht zwischen Wayland und einer Standarte (Fahne, Wimpel)?

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    Von klopskind am Mo, 8. Juli 2019 um 11:30 #

    Ja, spätestens mit dem Auslaufen der Unterstützung für RHEL8 (ca. 2028) wird der Anfang vom Ende von X eingeleitet, außer es findet sich eine natürliche oder juristische Person, der die Aufgabe der Pflege und Weiterentwicklung von X zuzutrauen ist und sie übernimmt; siehe auch diese kürzliche Nachricht.

    Calamares spart menschliche Ressourcen - schön und gut. Aber die direkt konkurrierenden Installationsanwendungen sind ebenfalls alle OSS. Warum nicht diese anpassen, verbessern oder nutzen? (Verwendet Canonical für Ubiquity einen obligatorischen CLA?)
    Fakt ist, dass hier eben jeder Distributor sein eigenes Ding dreht. Die kommerziellen Anbieter wollen nunmal ihr eigenes Image, Branding und Kontrolle im Sinne ihres jeweiligen Produkts. Neben den Paketverwaltungswerkzeugen ist es eine der letzten verbleibenden signifikanten technischen Differenzen zwischen den Distributoren (Philosophie/Ideologie, Veröffentlichungsart, Unterstützung, Sicherheit, Organisation, Ökonomie und Nachhaltigkeit usw. ausgeklammert), mit denen diese sich voneinander abheben (können).

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      Von Trux am Mo, 8. Juli 2019 um 14:44 #

      Calamares ist geradezu daraufhin entwickelt worden das jeweilige distributionsspezifische Brandring zu ermöglichen.
      Für Debian macht es Sinn Calamares bei den Live Medien einzusetzen, weil es für dieses Publikum so einfacher sein dürfte Debian zu installieren.
      Für alle anderen ist der von Debian entwickelte, der zwar weniger intuitive bedienbare, dafür aber flexiblere Installer,
      Die Entscheidung Debians auch Calamares einzusetzen, hat schlicht mit praktischen Erwägungen zu tun und kommt den Wünschen von Benutzern entgegen.

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        Von klopskind am Mo, 8. Juli 2019 um 17:05 #

        Ja, gar keine Frage. Ich glaube aber, dass Calamares Möglichkeiten des distributionsspezifischen Brandings und die Kontrolle den betreffenden Distributoren nicht genügt. Außerdem hatten deren Installer schon vor Calamares Bestand. Deshalb denke ich, dass dort mittelfristig kein Wechsel eintreten wird.

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Von maik-phillip am Mo, 8. Juli 2019 um 10:54 #

weil es schon verfügbar ist. Bei Centos wartet man ja ewig. Ausserdem lobe ich, das man beim Arbeiten mit Buster oft an Dolly denken wird - die gute alte Zeit eben.
Ciao.

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    Von klopskind am Mo, 8. Juli 2019 um 11:56 #

    Debian 10 ist besser als Centos 8 weil es schon verfügbar ist. Bei Centos wartet man ja ewig.
    An Ihrer Stelle wäre ich bei solchen Äußerungen vorsichtig. Der Unterschied der Langzeitunterstützungsgarantien von Debian bzw. CentOS/RHEL ist signifikant. Debian peilt etwa 5 Jahre und RHEL/CentOS mindestens 10 Jahre an. Daher kann man die Produkte nur bedingt miteinander vergleichen. Es kommt - wie immer - auf den Anwendungsfall an.

    So gesehen, ja, bei CentOS wartet man ewig... bis die Unterstützung ausläuft! Also einfach CentOS 6 oder 7 weiterverwenden bis man aktualisiert.
    Also wo ist hier das Problem, geschweige denn das Argument?

    Von daher bleiben von oberflächlichen Aussagen wie Ihrer in der Regel nur Rückschlüsse auf die äußernde Person übrig und sonst nichts.

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    Von Tamaskan am Mo, 8. Juli 2019 um 16:46 #

    RHEL 8 ist aber schon draußen, dass müsste dann ja noch besser sein als Debian 10 ;-)

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Von jhohm am Mo, 8. Juli 2019 um 11:38 #

Leider schaffen es die maintainer von Debian immer wieder, ihre Distri mit hoffnungslos veralteten Paketen auszuliefern; und nein, ich meine NICHT ob es jetzt KDE x oder KDEy ist, sondern den Kernel!
IMHO ist es beschämend, eine neue version mit einem überholten kernel auszuliefern; und die 5.x-Reihe ist dieses Mal ein wirklicher Fortschritt im Gegensatz zu der 4.x-Reihe
Den Sinn dahinter verstehe ich nicht; aber so ist Debian die letze Distri, die ich nutzen würde!
Dann lieber gleich zu Ubuntu greifen; da gibt es wenigsten jedes halbe jahr vernünftige Aktualisierungen!

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    Von Kay am Mo, 8. Juli 2019 um 11:56 #

    Du hast Debian nicht verstanden. Debian hat niemals den Anspruch erhoben, aktuell zu sein und wenn du aktuell sein willst, dann ist Debian ganz klar die falsche Distribution für dich. Hier zielen die Absichten auf andere Dinge.....aber googlen kannst du selbst.

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    Von 1ras am Mo, 8. Juli 2019 um 12:10 #

    4.19 ist der aktuellste LTS Kernel und Buster ist ein LTS-Release welches 5 Jahre unterstützt werden wird.

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      Von blablabla233 am Di, 9. Juli 2019 um 10:18 #

      Stimmt....bei Debian motzt jeder weil der Kernel "alt" sei, OpenSuseLeap15.1 nutzt aber 4.12 und RHEL's 4.18.

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        Von Bert am Sa, 20. Juli 2019 um 17:36 #

        Debian ist immer altbacken. Wer's mag - nun denn!

        Aber wirklich irritiert bin ich bei KDE. Eine ein Jahr alte Version, die schon lange EOL ist, wollen die fünf Jahre lang pflegen. Sehr ulkig.

        Dann kann man nur das aktuelle Ubuntu LTS direkt von KDE nehmen - KDE neon. Da ist KDE wirklich aktuell. Ich habe es probehalber mitinstalliert, festgestellt dass es super läuft und mal wieder für mich definiert, dass Debian nicht in Frage kommt. Ich warte noch ein Weilchen, bis KDE die nächste Plasma LTS definiert hat. Die wird dann auch wieder mit dem noch aktuellen Ubuntu LTS laufen, und das bis 2023. Was nützt mir dann ein "aktuelles" Debian, das bis 2024 läuft und kaum Neuerungen gegenüber der "veralteten" aber aktuellen Ubuntu LTS hat.

        Wenn ich die vielen Fehlermeldungen an einer angeblich stabilen Debian 10 höre und lese, dann fragt man sich unwillkürlich,was da los ist. Meine Probeinstallation an einem alten Mainboard mit Debian 10 und DEREN "stabilen" KDE Plasma 5.14 ergab, dass die Installation durchlief aber beim booten die Meldung kommt, Debian würde X nicht starten, weil es eines propietären X-Treibers bedürfe. Häh!?! Für eine (bewusst) alte HD6450, die ich 2012 oder so gekauft habe. Man fühlt sich zehn Jahre in der Entwicklung zurück geworfen. Wirklich sehr altbacken... Sei's drum, abgehakt.

        Ich gewinne den Eindruck, dass eine neue Debian relativ zur aktuellen Ubuntu LTS immer weiter veraltet. 18.04 als letzte LTS-Version ist die beste LTS-Version seit ich eine stabile 12.04 installiert habe. Immer wenn ich überlege, doch mal Debian zu installieren, kommen haufenweise Kleinigkeiten dazwischen, es besser nicht zu tun. Und jetzt läuft gleich X garnicht mehr. Wirklich ulkig. Aber Ubuntu läuft seit 12.04 immer out-of-the-box, auf insgesamt vier verschiedenen Plattformen, die ich habe/hatte. Auf der auch das aktuelle Q4OS läuft, das auf Debian Buster beruht. Ich komme aus dem Kopfschütteln garnicht mehr heraus. Man muss KDE3 installieren, damit Debian 10 einwandfrei läuft. :-))

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    Von klopskind am Mo, 8. Juli 2019 um 12:24 #

    Es gibt Gründe die dafür und welche die dagegen sprechen, einen aktuellen Kernel zu verwenden. Es hängt - wie immer - vom Anwendungsfall ab, ob die Vor- oder die Nachteile überwiegen. So gesehen, kann man den Einsatz einer bestimmten, noch gepflegten(!) Kernelversion nicht per se verurteilen.

    Ein Vorteil vom Versionszweig 4.19 ist, dass dieser inzwischen viel ausgiebiger eingesetzt, getestet und korrigiert wurde, wohingegen 5.1 oder mainline neue, unentdeckte(!) Fehler und Regressionen enthält.

    In welcher Hinsicht, außer Treibern für neuste Hardware, ist 4.19 "hoffnungslos veraltet", "überholt" und "beschämend"?

    Den Sinn dahinter verstehe ich nicht; aber so ist Debian die letze Distri, die ich nutzen würde!
    So sei es! Aber ohne Ihren Anwendungsfall zu kennen, kann man nicht einschätzen, ob Ihre Entscheidung rational gerechtfertigt werden kann.
    Und nur weil Sie den "Sinn dahinter" nicht verstehen, folgt daraus allein nicht, dass es keinen gäbe (s.o.). Man nennt das auch non sequitur.

    Dann lieber gleich zu Ubuntu greifen; da gibt es wenigsten jedes halbe jahr vernünftige Aktualisierungen!
    jedem das Seine... Eine rationale Begründung hierfür ist jedenfalls nicht erkennbar.

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      Von klopskind am Mo, 8. Juli 2019 um 12:40 #

      In Ergänzung zu meinem Kommentar...

      Übrigens gibt es andere Distributoren (Red Hat, SUSE, Canonical), die noch viel ältere Kernel verwenden. Sie betreiben großen Aufwand, diese möglichst lange zu pflegen und zu unterstützen; teils mit Backports von Treibern oder anderen Funktionen, aber die entscheidenden Schnittstellen bleiben stabil.
      Und jetzt kommts: Die generieren damit Profit, denn deren Kunden wollen das und bezahlen sogar dafür! Es wäre wirklich ein es keinen "Sinn dahinter" gäbe.

      Ubuntu 16.04 und 18.04 verwenden übrigens ältere Kernel als Debian 10 'Buster', d.h. älter als 4.19! Nach Ihrer Argumentation wäre Ubuntu "die letze Distri, die ich nutzen würde!". Das wäre nicht konsistent.

      Dann lieber gleich zu Ubuntu greifen; da gibt es wenigsten jedes halbe jahr vernünftige Aktualisierungen!
      Wissen Sie worauf diese halbjährlichen Veröffentlichungen basieren? Auf aktuellen Schnappschüssen von Debian sid, Bingo! Wenn Sie also nur "vernünftige Aktualisierungen" haben wollen würden, könnten Sie genau so gut auch auf Debian sid setzten.

      Ihre Logik ist ohne Weiteres schlicht nicht nachvollziehbar.

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    Von linux-nutzer am Mo, 8. Juli 2019 um 13:27 #

    Wenn du 'nen neueren Kernel haben willst, dann:
    - nimm Debian Testing oder Debian Unstable
    - aktiviere buster-backports und zieh dir den dort aktuellsten Kernel (evtl. wird's noch ein paar Tage dauern, bis buster-backports verfügbar ist)
    - nimm 'ne andere Distro, wie z.B. Arch Linux, Manjaro oder Fedora
    - kompilier dir den Kernel einfach selbst

    Fun Fact: Arch Linux hat auch ein LTS-Kernel-Paket, das ist grad Kernel 4.19, weil der laut kernel.org der aktuellste LTS-Kernel ist (wurde hier ja bereits mehrfach erwähnt).

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    Von Ghul am Mo, 8. Juli 2019 um 15:56 #

    und die 5.x-Reihe ist dieses Mal ein wirklicher Fortschritt im Gegensatz zu der 4.x-Reihe

    Jede neue Kernelversion ist ein Fortschritt gegenüber den Vorgängerversionen.
    Du solltest daher schon hervorheben, was genau der deiner Meinung nach wesentliche Fortschritt der 5.x Reihe ist, wenn du das schon kritisierst.

    Dann lieber gleich zu Ubuntu greifen; da gibt es wenigsten jedes halbe jahr vernünftige Aktualisierungen!

    Nur das die Pakete in universe und multiverse kaum Sicherheitsupdates erhalten.
    Da kannt es dann schon sein, dass du 6 Monate mit Sicherheitslücken herumsurfst.

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    Von jueshire am Mo, 8. Juli 2019 um 16:52 #

    Ich bin so froh über Deinen Kommentar! Wenn es den nicht gäbe, wäre es kein echter Debian Release.

    Zu Deinem Kernel-Argument nur eine Frage: Was bringt Dir ein neuer kernel, wenn Deine Hardware unverändert bleibt und alles tut, wie es soll?

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 08. Jul 2019 um 16:53.
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      Von blablabla233 am Di, 9. Juli 2019 um 10:23 #

      Was ist den dass fuer eine Argumentation???

      Ein neuer Kernel bringt oft neue Funktionen fuer deine Hardware, oder optimiert verschiedenes.
      Nach deiner Auffassung kann ich auf einer VM (da bleibt die HW unveraendert) ohne probleme den 2.4'er perfekt nutzen.

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    Von Mr. Thaddäus am Mo, 8. Juli 2019 um 17:59 #

    Ich nutze Debian 8 (seit heute oldoldstable) und es kann immer noch alles, was ich benötige. Und da es noch knapp ein Jahr lang Sicherheitsupdates bekommt, lasse ich hier den Grundsatz "never change a running system" gelten. Jeder hat eben unterschiedliche Bedürfnisse :)

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      Von cassiel am Di, 9. Juli 2019 um 14:43 #

      Dito. Der Versuch ein System auf Debian 9 zu aktualisieren ging bei mir aufgrund des Wechsels von mysql auf mariadb gründlich in die Hose. Ganz schnell wieder das Backup eingespielt.
      Und mein eher konservativer Userkreis ist damit auch vollauf zufrieden.

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    Von Oiler der Borg am Mo, 8. Juli 2019 um 23:51 #

    und etwa nach einem halben Jahr erkennst Du die Vorteile des " eextreeeeem konservativen Weges"

    Aber Spass beiseite, es gibt einen Haufen rolling Distros!
    Wer einen Bollerwagen kauft, muss sich nicht wundern, dass der nicht abgeht, wie Ein Triathlonrad :angel:

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    Von bremse am Di, 9. Juli 2019 um 11:10 #

    IMHO ist es beschämend, eine neue version mit einem überholten kernel auszuliefern; und die 5.x-Reihe ist dieses Mal ein wirklicher Fortschritt im Gegensatz zu der 4.x-Reihe
    Debian setzt auf LTS-Kernel.
    Dann lieber gleich zu Ubuntu greifen; da gibt es wenigsten jedes halbe jahr vernünftige Aktualisierungen!
    Nun ja, ob man das "vernünftig" nennen kann?

    Für richtige Arbeitsrechner will ich ganz sicher keine halbjährlichen Full-Upgrades machen. Hatte ich früher mit Suse und Ubuntu reichlich und immer hakte es gewaltig.

    Für Rechner, die eventuell wirklich neuere Kernelversionen benötigen, bieten sich bei Debian entweder Backports oder gar Testing an.

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      Von Verfluchtnochmal_5987109 am Do, 11. Juli 2019 um 01:43 #

      Immer wieder höre ich Geschichten von update Problemen nur hocken die meiner Erfahrung nach immer vor dem Rechner oder wie erklärst du mir dass in den 13 Jahren seit ich von Windows auf Fedora umgestiegen bin die 2 jährlichen dist-upgrades niemals ein echtes Problem waren und die letzten 5 Jahre nahezu langweilig

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        Von klopskind am Do, 11. Juli 2019 um 12:30 #

        Immer wieder höre ich Geschichten von update Problemen [...]
        ... weil die besagten Probleme tatsächlich auftreten - leider.

        Und falls eine statistische Häufung des Auftretens jener Probleme unter gewissen Systemen vorliegt, liegt der Verdacht einer technischen Insuffizienz jener Systeme als Ursache für besagte Probleme nahe.

        Ob sich der Verdacht bestätigt, steht auf einem anderen Blatt. Oft fehlen die Mittel, diesen Verdacht zu erhärten, sodass erneute Anläufe oder Systemwechsel auf individueller Basis häufig attraktiver bewertet werden.
        Für Letzteres hat sich bremse entschieden. Bitte respektieren Sie deren/dessen Erfahrungen und Entscheidungen - insbesondere falls diese bzw. deren Konsequenzen, Ihre Rechte nicht verletzen.

        [...] nur hocken die meiner Erfahrung nach immer vor dem Rechner [...]
        Schön, dass Sie Ihre Erfahrungen und Konsequenzen hier teilen. Aber es ist zunächst allein Ihre Erfahrung - mehr nicht.

        Wenn Sie jetzt aus dieser Erfahrung heraus extrapolieren und total verallgemeinern ("immer"), stellt das eine Behauptung ihrerseits dar. Die implizierte Allgemeingültigkeit dieser Behauptung benötigt eine solidere Rechtfertigung.

        [...] oder wie erklärst du mir dass in den 13 Jahren seit ich von Windows auf Fedora umgestiegen bin die 2 jährlichen dist-upgrades niemals ein echtes Problem waren und die letzten 5 Jahre nahezu langweilig
        Wieder schön, dass Sie Ihre Erfahrungen hier teilen.

        Entweder Sie versuchen mit diesem rhetorischen Taschenspielertrick, Ihre Behauptung (s.o.) zu rechtfertigen (kleiner Hinweis: Es handelt sich um ein non sequitur, denn nur weil bei Ihnen seit Jahren alle Aktualisierungen problemlos ablaufen, folgt daraus noch lange nicht, dass alle Aktualisierungsprobleme, die bei anderen auftretenden, selbstverschuldeten wären.), oder aber Sie versuchen, Ihre Verantwortlichkeit für eine rigorosen Begründung Ihrer Behauptung jemand anderem unberechtigterweise zuzuschieben (in diesem Fall bremse).
        So oder so, Sie sind wahrlich eine/ein ganz große/großer Heldin/Held.

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Von Michael Frencken am Mo, 8. Juli 2019 um 11:56 #

Ich bekomme mit debian einfach keine WLAN Verbindung hin, es wird nur wired angeboten, jeglicher Versuch, WLAN einzurichten, scheitert.
Normale Hardware, bei der WLAN mit jeder anderen distribution sofort out of the box läuft, auch debian basierte distributionen

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    Von Kay am Mo, 8. Juli 2019 um 12:04 #

    Wahrscheinlich braucht deine WLAN-Hardware eine nicht-freie Firmware. Debian liefert diese im Auslieferungszustand nicht mit. Du kannst sie aber in der Regel im non-free Repo finden und installieren. Von Debian abgeleitete Distributionen liefern proprietäre Firmware normalerweise aus, deshalb funktioniert dort vieles out of the box.

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      Von Michael Frencken am Mo, 8. Juli 2019 um 12:26 #

      Ok, schau ich mir mal an, ansonsten finde ich die cinnamon Version ja schon ziemlich cool, sehr nettes Design. Und flott ist die auch.

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        Von Michael Frencken am Mo, 8. Juli 2019 um 12:36 #

        Im Prinzip hab ich alle distributionen durch, sozusagen die top 10 von distrowatch, aber Bugs finden sich überall, manjaro hat oft Probleme mit meinem Epson Drucker, bei deepin sind etliche Sachen ziemlich veraltet und die Software Auswahl etwas begrenzt, Fedora macht Probleme mit Java beim jdownloader,
        Zumindest den Drucker dagegen findet debian 10 sofort und ohne extra Software.

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      Von klopskind am Mo, 8. Juli 2019 um 12:44 #

      Vermutlich wird es daran liegen.

      Um nicht händisch die Firmware aus dem Archiv popeln und nachträglich auf das Installationsmedium spielen zu müssen, gibt es die Alternative der inoffiziellen Installations-Abbilder, siehe hier. Damit sollte die Installation wie bei den meisten anderen Distribution funktionieren.

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      Von Töppke am Mo, 8. Juli 2019 um 16:01 #

      WLAN Debian Buster

      Das wäre danndie hier:

      Download-Seite für firmware-iwlwifi_20190114-1_all.deb

      https://packages.debian.org/buster/all/firmware-iwlwifi/download

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Von Ghul am Mo, 8. Juli 2019 um 15:44 #

Das immer mehr Pakete dank dem Reproducible Builds-Projekts 1:1 rekonstruierbar sind, ist definitiv eine der wichtigsten Änderungen, auch wenn das natürlich eine fortwährende Entwicklung ist, aber jetzt bei Buster kann man wenigsten sagen, das mit einer Unterstützung von 90 % der Pakete ein Meilenstein diesbezüglich erreicht wurde und das ist das beste daran.
Bei stretch war man noch weit von diesem Ziel entfernt.

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Von Ghul am Mo, 8. Juli 2019 um 16:09 #

Immerhin erhält in Ubuntu ein Großteil der multiverse und universe Pakete keinen Support und niemand steht dafür gerade.

Bei Debian gibt es zu jedem Paket einen Maintainer und wenn der seine Arbeit verantwortungsvoll macht, gibt es auch immer Sicherheitspatches.
D.h. bei Debian werden in der Theorie alle Pakete mit Sicherheitsupdates versorgt, bei Ubuntu kann man sich diesbezüglich nur beim main Zweig sicher sein.
Viele wichtige Anwendungen befinden sich aber außerhalb des main Zweigs, so dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass man für Monate bis Jahre mit einer unsicheren Distribution herumsurft.

Ich erwähne das nur, weil das vielen Ubuntuusers gar nicht bekannt oder bewusst ist.
Wenn es heißt, dass universe und multiverse von der Community gepflegt wird, dann wird das insbesondere von Laien so hingenommen oder verstanden, dass es da tatsächlichen Support gäbe, nur halt, dass der nicht von Canonical kommt, sondern von der Community.
Das sich da aber bis auf wenige Ausnahmen fast gar nichts tut, ist den wenigsten wirklich klar.
Deswegen Debian stable.

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Von Bench am Mo, 8. Juli 2019 um 18:17 #

Ist debian 10 schnell in 3d opengl spielen ? Was macht ein schnelles spiele linux aus ? Unterstützt debian 10 schnelle nvidiatreiber optimal ?

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